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Für mich soll's rote Rosen regnen

Der Valentinstag. Für die einen ein ganz besonderen Tag, für die anderen nur dazu da die Geschäfte anzukurbeln.  Wie auch immer. Sich selbst oder seinen Liebsten mit etwas Selbstgemachten eine Freude zu machen hat immer Hochkonjunktur. Und wie Goethe schon sagte: "Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll." Mit dem köstlichen Rosensirup geht das ganz einfach und Liebe definitv durch den Magen.

Die Blume der Liebe oder "a rose is a rose is a ... "

Die Rose gilt seit jeher als Blume der Liebe und Zuneigung. Dazu gemacht haben sie ihr betörender Duft, der auf uns harmonisierend und aphrodisierend wirkt, und ihr anmutiges Aussehen. Doch die beliebte Gartenpflanze ist viel mehr als nur hübsch anzusehen! Sie ist eine wichtige Heilfpflanze und wird als wohlschmeckender Tee empfohlen zur allgemeinen Stärkung und bei Verdauungsproblemen sowie Nervosität. Außerdem ist sie auch die Blume der Schönheit und zählt zu den wirksamsten Klassikern in der Kosmetik. Die Auszüge aus den Blüten, ihr ätherisches Öl und das Rosenhydrolat wirken auf die Haut beruhigend, glättend, kühlend und wundheilend.

 

Neben ihrer heilenden und kosmetischen Wirkung, ist die Rose aber auch in der Küche sehr vielseitig einsetzbar. Ihr Aroma verleiht Speisen und Getränken eine sinnliche und liebliche Note. Beliebte Zubereitungen sind das Rosenblütengelee und die Marmelade, Rosenlikör und Blütenzucker. Eine ebenso wunderbare Möglichkeit den Duft der Rose für unseren Gaumen einzufangen ist der Rosensirup. 

Zutaten
2 gehäufte Händevoll getrocknete BIO (!) Rosenblüten oder Rosenknospen
1 Bio-Zitrone
500ml Wasser
400g Zucker

 

Zubereitung
Wasser und Zucker zum Kochen bringen und so lange köcheln lassen bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zitrone in Scheiben schneiden und Rosenblüten oder Knospen etwas im Mörser andrücken. Das setzt das Aroma frei. Zitronenscheiben und Rosenblüten in ein Glas geben und mit dem heißen Zuckerwasser aufgießen.

Glas verschließen und bei Zimmertemperatur etwa 2 Tage lang ziehen lassen. Dabei immer wieder kräftig schütteln. Danach wird der Sirup abgeseiht und nochmal zum Kochen gebracht. Das dient der längeren Haltbarkeit. Dann wird der fertig Rosensirup in saubere Flaschen gefüllt. Im Kühlschrank ist der Rosensirup etwa 6 Monate haltbar.

 

Mit (Mineral-)Wasser aufgegossen ergibt das ein herrlich erfrischendes Getränk an heißen Tagen. Mein absolutes Highlight jetzt in der kalten Jahreszeit ist aber der Rosensirup-Latte. Dazu rührt man einfach nach Belieben den Sirup in heiße (Pflanzen-)Milch ein. Einhüllend, köstlich und beruhigend. Vor allem abends während gemütlicher Stunden ein Genuss!

Der Sirup verleiht aber auch Sekt, Gin und Cocktails das gewisse Etwas und eignet sich auch zum Süßen von Desserts. Und wer sich hin und wieder etwas Süßes gönnt und Zuckerhaltiges in Maßen genießt, muss deshalb nicht gleich in das Sportoutfit hüpfen. In der ayurvedischen Heilkunde gilt die Geschmacksrichtung "Süß" als nährend, belebend und schenkt Zufriedenheit. 

 

Tipp

Mit diesem Basisrezept können auch andere köstliche Blüten- und Kräutersirupe wie Lavendel- Schafgarben- oder Pfefferminzsirup hergestellt werden! Und im Sommer können dafür auch frische, duftende unbehandelte Rosenblüten aus dem Garten verwendet werden. Im Winter nehme ich die getrockneten Bio Rosenknsopen von SONNENTOR.