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Kräuter für die Schönheit

Feb 28, 2020

Valerie Jarolim BSc., Kräuterpädagogin

Als umweltbewusster Mensch liebe ich es, meine eigene Naturkosmetik zu rühren! Ich weiß zu 100 %, was drinnen steckt und kann auf biologische und pflanzliche Rohstoffe zurückgreifen. Als leidenschaftliche Kräuterpädagogin liebe ich es zudem, meine Rezepturen noch mit Kräutern zu ergänzen. Die hautpflegenden Eigenschaften der bereits reichhaltigen Pflanzenöle, die in der Naturkosmetik die Basis vieler Zubereitungen darstellen, werden durch Kräuterwirkstoffe erweitert und bringen unsere Haut zum Strahlen.

 

Unsere Haut ist DAS Organ, das mit der Umwelt und Außenwelt direkt in Kontakt steht. Sie dient als Schutz und Kommunikator und beeinflusst unser Immunsystem. Als Spiegel der Seele zeigt die Haut recht schnell, wenn wir nicht ganz in unserer Mitte sind. Unreinheiten, Pickelchen, trockene und gereizte Haut sind die Folge von Stress, wenig Schlaf und einer „schlechten“ Ernährung. 

Wir sollten unser wichtigstes Schutzorgan, die Haut, also von innen und außen gut füttern! 

Ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser und Kräutertees, eine vitalstoffreiche Ernährung, genug Schlaf, Entspannung und frische Luft pflegen die Haut von innen. Äußerlich sollte die Haut anstelle von chemisch-synthetischen Inhaltsstoffen und Mineralölen (= Erdöl) in konventionellen Handelsprodukten mit pflanzlichen Wirkstoffen genährt werden. Durch ihre spezielle Aufnahmefunktion ist sie besonders gut in der Lage, pflegende und schützende Substanzen aus Kräutern rasch zu absorbieren. 

Heilpflanzen sind in der Geschichte der Hautpflege sehr bedeutungsvoll und blicken auf eine lange Tradition zurück. Die Römer verwendeten Lavendel als wohlduftenden Badezusatz, der ihm wohl auch seinen Namen bescherte – lat. „lavare“ bedeutet waschen. 

Die alten Ägypter nutzten Rosenöl und Rosenblüten bereits als Schönheitselixier. Kleopatra soll regelmäßig Bäder mit Milch und Rosenblüten genommen haben. Noch heute zählt die „Königin der Blumen“ zu den beliebtesten Zutaten in der Schönheits- und Körperpflege. Werben allerdings große Industriemarken mit vermeintlichen Kräuterextrakten in Duschgels etc., sollte man diesem „Greenwashing“ nicht immer trauen. Besser ist es, man wählt die Kräuter selbst aus und bereitet seine eigenen Kräuterauszüge und Naturkosmetik zu.

Wie wirken Pflanzen auf der Haut?  

Pflanzen sind von Natur aus mit einer Vielzahl verschiedenster Inhaltsstoffe, wie den chemisch komplexen sekundären Inhaltsstoffen, ausgestattet. Dazu zählen ätherische Öle, Vitamine, Flavonoide und viele mehr. Sie erfüllen wichtige Aufgaben im Leben der Pflanze, sorgen für ihre Überlebensfähigkeit, schützen sie vor Umwelteinflüssen und machen sie widerstandsfähig gegenüber Krankheitserregern und Sonneneinstrahlung.

Wie man sich nun gut vorstellen kann, gehen diese Wirkungen nicht verloren, sondern auf uns über. Anders als bei konventionellen Artikeln, bei denen isolierte und synthetisch nachgebaute Pflanzenwirkstoffe wie Vitamine etc. zum Einsatz kommen, wirken Pflanzenextrakte in ihrem natürlichen Verbund. Es ergeben sich Synergien und Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Stoffen, was sie für uns besser verträglich macht. Isolierte Reinsubstanzen erbringen oft nicht den selben Effekt, sei es innerlich bei der Einnahme (Vitaminpräparate) oder äußerlich bei der Körperpflege.

In Pflanzen steckt also ein Mix aus Vitaminen, Antioxidantien, Flavonoiden und vielen weiteren Stoffen. Was diese für unsere Haut tun? Vieles! Sie sorgen für den Erhalt der Schutzfunktion der Haut und bereichern damit die Pflege auf ganz unterschiedliche Weise: 

Antioxidantien sind Radikalfänger. Das bedeutet, sie schützen unsere Zellen vor schädlichen freien Radikalen, denen wir durch Abgase, Luftschadstoffe, Sonnenlicht, „falsche“ Ernährung, Genussgifte etc. ständig ausgesetzt sind. Je mehr freie Radikale unsere Zellen angreifen, schädigen und absterben lassen, desto eher kommt es zu Krankheiten, Hautproblemen und Alterserscheinungen wie Falten und Pigmentflecken.

Führen wir dem Organismus von innen (durch gesunde Ernährung) UND außen Antioxidantien zu, schützt und stärkt das unsere Zellen vor den aggressiven Radikalen. Rosenextrakte gelten, dank ihrer enthaltenen Antioxidantien, nachweislich als Anti-Aging-Wirkstoffe, welche die Faltenbildung vermindern und bestehende Fältchen leicht glätten können.

In der Liste der Radikalfänger ganz oben rangiert, das zellschützende Vitamin A. Es gilt als der wichtigste Hautschutzfaktor. Vitamin A wird u.a. im Körper aus Carotinoiden (Provitamin A) gebildet.

Besonders reich an Carotinoiden und folglich toll für die Haut sind folgende Pflanzen:

 

Gänseblümchen (160 g Mikrogramm Carotinoide pro 100 g essbarem Anteil). Es enthält zusätzlich in den frischen Blütenköpfen hohe Mengen an Vitamin C sowie Flavonoide. Vitamin C stärkt den Säureschutzfilm der Haut, indem es in Kombination mit Flavonoiden ein Enzym hemmt, das die Durchlässigkeit von Membranen beeinflusst und schwächen kann. 

Vogelmiere (383 Mikrogramm Carotinoide pro 100 g essbarem Anteil). Der Vogelmiere wird in der Volksmedizin eine stark hautheilende und kühlende sowie abschwellende Wirkung nachgesagt, was sie zu einer beliebten Zutat für hautheilende und pflegende Salben macht.

Weiße Taubnessel (539 Mikrogramm Carotinoide pro 100 g essbarem Anteil)

Wegmalve (606 Mikrogramm Carotinoide pro 100 g essbarem Anteil). Sie enthält weiters hautberuhigende  Schleimstoffe. 

Rotklee (1156 Mikrogramm Carotinoide pro 100 g essbarem Anteil)

Auch die Ringelblume (Calendula) reiht sich in die Liste besonders carotinoidhaltiger Pflanzen ein und gilt als DIE Hautschmeichlerin schlechthin. Sie enthält, ähnlich wie Beinwell, aber in geringeren Mengen, Allantoin, einen Stoff, der granulationsfördernd und gewebe- sowie zellneubildend wirken kann. Das macht sie zu einer Helferin bei trockenen, rissigen Hände und Lippen, aber auch zur wichtigsten heimischen Wundheilerin, da sie Wunden schneller heilen lässt.

 

Ein weiterer spannender und hautwirksamer Inhaltsstoff ist Kieselsäure. Nummer eins unter den kieselsäurehaltigen Pflanzen ist Ackerschachtelhalm, auch als Zinnkraut bekannt. Die Pflanze weist  einen Gehalt von bis zu 10 % auf. Schachtelhalme sind Gewächse aus uralten Zeiten und wurden zur Zeit der Dinosaurier baumhoch. 

Heute sind die Schachtelhalm Arten im Wuchs kleiner, haben aber nichts an Kraft verloren. Die im Ackerschachtelhalm enthaltene Kieselsäure aktiviert den Stoffwechsel der Haut, des Bindegewebes und des Unterhautzellgewebes sowie der Sehnen und Bänder. Sie wirkt örtlich anregend und nachweislich straffend, was für ein festes Bindegewebe sorgt und sie zu einer beliebten Pflanze bei Cellulite macht.

Auch bei Haut- und Haarproblemen (brüchige Haare und Nägel etc.) wird eine Ackerschachtelhalm-Kur innerlich und äußerlich (durch Bäder und Alkoholauszüge) empfohlen.

Spitzwegerich (Foto links) und Brennnessel reihen sich auch in die Liste kieselsäurehaltiger Pflanzen, wenn sie auch kleinere Mengen aufweisen. Spitzwegerich enthält wie auch die Malve reizmildernde Schleimstoffen und kann für After-Sun-Pflege sowie bei leichten Verbrennungen und Juckreiz der Haut sehr gute Dienste leisten.

Nicht nur Kieselsäure strafft das Bindegewebe, auch die in gewissen Pflanzen enthaltenen Saponine (= Seifenstoffe), helfen regelmäßig angewendet bei kleinen Dellen an Beinen, Bauch und Po. Reich an Saponinen sind zum Beispiel der immergrüne Efeu und die Früchte der Rosskastanie. Letztere enthalten spezielle Saponine wie das Aescin. Es verringert nachweislich die Durchlässigkeit der Gefäße, wirkt „entquellend“, gewebsentwässernd und zusammenziehend. Erschlaffte Venen werden gestrafft und Schwellungen gehemmt.

Wie auch bei der innerlichen Anwendung von Kräutern gelten manche äusserliche Anwendungen als wissenschaftlich bestätigt und andere “nur” als altbewährt. Zu den gut erforschten Kräutern zählen z.B. Kamille, Johanniskraut, Aloe Vera und Rose. 

Kamille führt nachweislich zu einer Steigerung des Hautstoffwechsels und kann Akne und unreine Haut lindern. Hauptsächlich zurückzuführen ist das auf ätherische Öle wie Chamazulen und Bisabolol. Sie wirken wundheilungs- und granulationsfördernd, entzündungshemmend und antibakteriell.

Neben Kamille zählt auch Johanniskraut zu den wissenschatflich gut untersuchten Kräutern. Es enthält Hyperforin – ein Pflanzenstoff, der wissenschaftlich bestätigt äußerst antibakteriell wirkt, die Regeneration der oberen Hautschicht und die Hautbarriere unterstützt. Johanniskrautöl ist daher nicht nur bei Wunden und Narben, sondern auch sehr gut geeignet zur Pflege spröder und trockener Haut.

Aloe Vera galt im alten Ägypten schon als Pflanze der Unsterblichkeit, deren Saft Schönheit und Gesundheit verleiht. Das in den fleischigen Blättern enthaltene schleimige Gel ist unglaublich regenerationsfördernd und feuchtigkeitsspendend. Es fördert die Elastizität der Haut, wirkt straffend und festigend. Spannend ist, dass das Aloe Vera Gel zu 95 % aus Wasser besteht, aber bis zu vier Mal schneller in die Haut eindringt. Es hilft bei rauer Haut, Hautrötungen, Reizungen und Akne. Generell ist Aloe Vera für die Haar- und Kopfhautpflege bestens geeignet.

Eher unscheinbare und von manchen als „Unkraut“ bezeichnete Pflanzen hatten bisher noch nicht die Ehre, wissenschaftlich erforscht zu werden und es sei dahingestellt, ob es das überhaupt braucht. Ein interessantes Beispiel ist die Brennnessel. Sie wird seit jeher bei Haarausfall und zur Haarpflege eingesetzt. Noch heute finden sich unzählige, auch konventionelle Haarshampoos mit Brennesselextrakt. Wie viel Brennnessel in so einer Plastiktube steckt, sei dahingestellt. 

Die Anwendung der Brennnessel zur Haarpflege und zur Anregung des Haarwachstums ist nicht wissenschaftlich bewiesen, sondern eine altbewährte Methode, die auf der Signaturenlehre beruht. Nach dieser Lehre besteht eine Ähnlichkeit zwischen der „haarigen“ Brennnessel und unseren Haaren und lässt auf innere Zusammenhänge schließen. 

Und tatsächlich erinnern die abstehenden Brennhaare der Brennnessel an unsere Haare. In der Volksmedizin wird vermutet, dass die durchblutungsfördernder Wirkung der Brennnessel die Haarwurzeln stärkt und so das Haarwachstum anregt. Bewiesen ist das noch nicht. Hat sich aber bewährt. 

Wie kommen Kräuter in die Naturkosmetik? 

Aus frischen und getrockneten Kräutern (Kamille, Ringelblume, Spitzwegerich etc.) lassen sich ganz einfach alkoholische Auszüge (Tinkturen) oder Ölauszüge (Mazerate) herstellen. Diese Auszüge können dann wiederum in Creme und Co. eingearbeitet werden. Je nach Pflanze und Auszugsmittel werden dabei unterschiedliche Wirkstoffe gelöst, denn die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Fett- bzw. Alkohollöslichkeit. In Ölauszügen finden sich die fettlöslichen Pflanzeninhaltsstoffe wieder. Tinkturen enthalten sowohl die meisten fettlöslichen als auch die wasserlöslichen Stoffe einer Pflanze. 

Ätherische Öle und Hydrolate

Neben der Verarbeitung frischer Kräuter sind ätherische Öle und Hydrolate (Pflanzenwasser) wertvolle Zutaten für selbst gemachte Naturkosmetik. Sie können die Wirkungen der Zubereitungen um einiges verstärken und werden meist mittels Wasserdampfdestillation aus Pflanzen (Blüten, Blättern, Harzen, Früchten etc.) gewonnen. Vor allem die ätherische Öle rücken immer mehr ins Blickfeld der wissenschaftlichen Forschung, denn sie haben viele positive Eigenschafen für Gesundheit, Psyche und natürlich die Haut. Das bekannte Teebaumöl hat dabei einen besonderen Stellenwert. Es zählt zu den wissenschaftlich am besten untersuchten ätherischen Ölen. Es wirkt stark desinfizierend, entzündungshemmend und leicht austrocknend, was das Teebaumöl schon fast zu einem „Wundermittel“ bei Akne, Mitessern und allgemein fettiger und unreiner Haut macht.

Die in Naturkosmetik Produkte eingearbeiteten ätherischen Öle werden über die Haut aufgenommen und auf diesem Weg besonders gut resorbiert. Über die Haut gelangen die pflanzlichen Duftmoleküle weiter ins Lymphsystem und dann in den Blutkreislauf. Sie können so ihre Wirkung auf den gesamten Organismus entfalten. Ätherische Öle können andere Stoffe – pflegende, aber auch schädliche – schneller in unsere Körper- und Hautzellen mit einschleusen. Weshalb sie nicht mit schädlichen Stoffen – wie etwa Mineralölen – sondern am besten mit nativen Pflanzenölen kombiniert aufgetragen werden sollten.

Viele ätherische Öle regen die Reparaturmechanismen der Hautzellen an und haben antioxidative Eigenschaften, was sie zu wertvollen Radikalfängern macht. Sie können die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und haben eine Breitbandwirkung gegen Krankheitserreger. Verwenden wir ätherische Öle sorgsam, kann die Haut lange gesund, schön und funktionstüchtig bleiben. 

Beispiele für ätherische Öle in der Naturkosmetik und Hautpflege und ihre Wirkung: 

Lavendel (Lavandula angustifolia): Lavendel fein und Lavendel extra (wilder Berglavendel) zählen zu den hautfreundlichen Klassikern und allgemein sehr gut verträglichen ätherischen Ölen. Ihre Hauptinhaltsstoffe sind sogenannte Ester. Diese wirken erwiesenermaßen entzündungshemmend, antibakteriell, immunstimulierend, zellregenerierend und wundheilend. Weiters durchblutungsfördernd, kühlend und hautberuhigend.

Lavendelöl vermag Juckreiz und Sonnenbrand (After Sun!) zu lindern. Es wird in der Naturkosmetik bei Hautunreinheiten, Krampfadern, zur Narbenpflege, bei Schuppen, irritierter Kopfhaut und Haarausfall empfohlen. Zu den esterreichen und damit sehr hautschmeichelnden ätherischen Ölen zählen weiters Römische Kamille und Muskatellersalbei. Ein spannendes esterreiches ätherisches Öl ist das Immortellenöl. Es wirkt stark abschwellend bei Fältchen und geschwollenen Augenpartien. Außerdem hämolysefördend, das bedeutet, dass sich Blutergüsse rascher auflösen. 

Ebenfalls sehr hautschmeichelnd und damit umfassend einsetzbar in der Hautpflege sind ätherische Öle mit einem hohen Gehalt an Monoterpenolen. Rose, Rosengeranie, Palmarosa und Thymian Linalool reihen sich in diese Liste. Rosenöl zählt zu den wertvollsten und gleichzeitig verträglichsten aller ätherischen Ölen.

Was es so teuer macht? Für 1 kg Rosenöl bedarf es einer Menge von bis zu 5 Tonnen Rosenblüten und in einem Tropfen stecken bis zu 30 Rosenblüten. Die vielfältigen und wissenschaftlich bestätigten hautpflegenden Eigenschaften der Schönheitsexpertin Rose machen sie zu einem Allround-Talent. Rosenöl fördert die Reparaturmechanismen der Hautzellen, wirkt straffend und harmonisierend. Es wird auch von sensibler und Kinderhaut gut vertragen. 

Sesquiterpene, wie sie in den ätherischen Ölen Ylang Ylang (komplett), Patchouli und Vetiver enthalten sind, beruhigen irritierte Haut und unterstützen ebenfalls die Reparaturmechanismen der Haut. 

Monoterpene, wie sie ätherischen Zitrusölen (Orange, Zitrone, .. ) und auch in ätherischen Weißtannenöl enthalten sind, wirken körperlich anregend, erwärmend und durchblutungsfördernd. 

Ätherische Öle müssen immer mit Vorsicht angewendet werden. Es handelt sich um hochwirksame Substanzen, die unverdünnt und falsch angewendet Reizungen und Nebenwirkungen auslösen können. Besondere Vorsicht ist geboten bei Kleinkindern, in der Schwangerschaft und bei Erkrankungen wie Bluthochdruck, Asthma und Epilepsie. 

 

Beispiele für Hydrolate in der Naturkosmetik und Hautpflege und ihre Wirkung:

Hydrolate werden durch Wasserdampfdestillation aus Pflanzen, Kräutern und Blüten gewonnen und entstehen quasi als Nebenprodukt bei der Gewinnung ätherischer Öle. Sie ähneln ihnen in der Wirkung, sind dabei aber viel sanfter und einfacher anzuwenden. 

Das sehr hautpflegende Rosen-Hydrolat sorgt für einen rosig frischen Teint und ist hautberuhigend, entzündungshemmend, kühlend und augenwirksam. Es nimmt Schwellungen und mindert die Zeichen der Hautalterung. Rosenwasser unterstützt den Säureschutzmantel und hilft der Haut, die Feuchtigkeit zu bewahren. 

Das Zaubernusswasser (Hamamelis) ist laut Studien wirksam und hilfreich gegen trockene Haut. Es konnte nachgewiesen werden, dass der Hautfettgehalt und die Hautfeuchtigkeit deutlich zu- und Juckreiz, Spannungsgefühl und Rauigkeit der Haut deutlich abnehmen.

 

Gewusst wie, lassen sich mit Pflanzenextrakten und frischen Kräutern hervorragende, individuell auf die eigenen Hautbedürfnisse abgestimmte Naturkosmetikprodukte herstellen. Die Natur beschenkt uns mit einer Vielzahl an tollen Pflanzen für die Haut! Wir müssen sie nur wieder entdecken.

 

Quellen:
„Praxis Aromatherapie“ von Monika Werner, Ruth von Braunschweig
„Praxis-Lehrbuch Heilpflanzenkunde“ von Ursel Bühring
„Haut und Haare“ von Arnold Achmüller
„Du darfst auf meine Haut“ von Barbara Hoflachner
Rosa damascena: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3586833/

Disclaimer: Rezepte, Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem aktuellen Wissensstand der Autorin sorgfältig recherchiert und verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis.  Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf die Rezepte reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe wie Pflanzenöle, ätherische Öle, Bienenwachs etc. können Allergien, Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.