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saisonale Pflanzenbeschreibungen und rezepte für Küche und Gesundheit


 

Mit meinem Blog durch's Kräuterjahr:

Wildes Grün in Suppe und Salat im Frühling.

Blütenpracht im Sommer - nicht nur ein 'Augen'schmaus.

Wildobst im Herbst wohin das Auge reicht und auch im Winter frisches Grün finden.


Haut - und Lippenbalsam für Naschkatzen

Ausgedehnte Spaziergänge im Schneegestöber und anschließendes Aufwärmen in der Stube - es gibt wohl kaum etwas Schöneres im Winter. Unsere Haut ist da leider anderer Meinung. 

Denn eisige Temperaturen und warme Heizungsluft machen ihr ordentlich zu schaffen und trocknen sie aus. Um den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen braucht unser größtes Organ in der kalten Jahreszeit deshalb besonders viel Pflege. Ein guter Grund eine dicke Schicht selbstgemachten Balsam aufzutragen.

 

Dabei gilt: Je natürlicher, desto besser. Für Haut und Umwelt.

 

 

Nachhaltig schöne und gesunde Haut

Herkömmliche Pflege-Produkte bestehen meist aus einem Mix chemisch-synthetischer Inhaltsstoffe und Zutaten die auf Erdöl basieren. Sie halten oft nicht was sie versprechen und trocknen zusätzlich aus. Selbstgemachter Haut- und Lippenbalsam hingegen schützt die Haut und versorgt sie nachhaltig mit Feuchtigkeit. Alles was es dazu braucht ist eine Handvoll natürlicher Zutaten.

Wie so oft sind die einfachsten Rezepte eben die besten.

Lippenbalsam für seidig weiche Lippen

 

Kann man das essen? Ja! 

Denn dieser Lippenbalsam enthält nichts, was nicht auch essbar wäre.

Honig, Olivenöl und Bienenwachs bilden die Basis und pflegen die Lippen seidig weich. Die Heilung von kleinen Rissen, die auf spröden Lippen entstehen, wird beschleunigt. Für eine Portion gute Laune und den tollen Geschmack sorgen ätherisches Orangen- und Mandarinenöl.

Sie zaubern auch an trüben Wintertagen ein Lächeln auf die Lippen.

 

 

Zutaten für 1-2 kleine Tiegel

  • 30g Olivenöl
  • 3g Bienenwachs
  • 1 gestrichener TL Honig
  • 10 Tropfen ätherisches Öl: Orange, Mandarine oder Lemongras (pur oder gemischt)

Schritt für Schritt zum eigenen Lippenbalsam

Zuerst das Bienenwachs im heißen Wasserbad (ca. 70°C) schmelzen lassen. 

Dann Olivenöl und Honig dazugeben und so lange rühren bis eine homogene Flüssigkeit entstanden ist. 

Das Ganze aus dem Wasserbad nehmen, etwas abkühlen lassen und ätherische Öle unterrühren. 

Danach in Tiegel füllen und erst verschließen, wenn der Balsam fest ist. Fertig! 

Es können auch leere Lippenstifthülsen verwendet werden. Die Menge reicht für etwa 10 Hülsen.

 

Wärmender Hautbalsam mit RIngelblumen-Zimtöl

 

Exponierte Körperstellen wie Gesicht und Hände leiden besonders unter der Kälte. Durch häufiges Händewaschen im Winter verliert die Haut zusätzlich an Feuchtigkeit. Sie wird trocken, schuppig, es kommt zu Juckreiz und Rötungen.

Was für ein Glück, dass dagegen ein Kraut gewachsen ist- die Ringelblume.

Sie wirkt wundheilend und beruhigt beanspruchte Haut. Als Feuchtigkeitsspender dienen Jojobaöl und die wertvolle Sheabutter. Kombiniert mit Zimt und Nelke wird die Hautdurchblutung angeregt und es entsteht ein angenehmes Wärmegefühl.

Mit dieser Wunderwaffe ausgerüstet dürfen Schnee und Eis ruhig kommen.

 

 

So geht’s:

Im ersten Schritt wird das Ringelblumen-Zimtöl hergestellt.

Dazu werden 100ml Jojobaöl mit 6 EL Ringelblumenblüten, 2 Zimtstangen und 1 EL Nelken gemischt und für mindestens zwei Stunden im heißen (nicht kochenden) Wasserbad erwärmt. 

Danach wird das Öl durch ein Tuch abgeseiht. Das fertige Ringelblumen-Zimtöl kann, so wie es ist, als regenerierendes und duftendes Körperöl verwendet werden.

Da es sicher um Einsatz kommt, darf davon ruhig etwas mehr hergestellt werden!

 

Zutaten für die Weiterverarbeitung zum Hautbalsam

  • 50 g Ringelblumen-Zimtöl
  • 25 g Sheabutter
  • 5 g Bienenwachs oder 7 g Kakaobutter (vegane Variante)
  • 15 Tropfen ätherisches Öl nach Belieben, z.B. Orange, Lavendel, Ylang Ylang

Für eine butterweiche Balsamkonsistenz kann anstatt der Sheabutter auch das Wollwachs der Schafe, das Lanolin, verwendet werden. Es ist ebenso sehr hautpflegend und schützend.

 

Zubereitung

Sheabutter und Bienenwachs im heißen Wasserbad schmelzen lassen. 

Ringelblumen-Zimtöl gut unterrühren und aus dem Wasserbad nehmen. 

Das Gemisch abkühlen lassen und die ätherische Öle beimengen. 

In Tiegel oder geeignete saubere Marmeladegläser füllen und erst verschließen wenn der Balsam fest ist. Fertig! 

 

Lippen- und Handbalsam sind etwa 6 Monate haltbar. Beide eignen sich auch hervorragend als liebevolle Geschenke!

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SONNENTOR.


Hot hot hot! Diese salbe heizt ein!

Nicht nur im Lebkuchen sind Ingwer, Zimt und Co. unschlagbar!
Die Ingwer-Salbe mit Apfel wärmt eisige Hände und Füße wieder auf, ist schnell gemacht und duftet herrlich weihnachtlich! Ein wunderbares Geschenk für ewig Frierende

 

 

Ingwer, Nelke und Zimt hinterlassen, dank ihrer durchblutungsfördernden Wirkung, ein angenehmes Wärmegefühl auf der Haut. Die Kombination mit Apfel sorgt obendrein noch für einen wunderbaren Duft.

Zur Herstellung braucht's lediglich eine Handvoll natürlicher Zutaten, die in (fast) jeder Küche zu finden sind (bis auf das Bienenwachs, aber das gibt’s beim Imker des Vertrauens, in Apotheken oder Reformhäusern).

 

Die Zutaten

100ml Öl (z.B. kaltgepresstes Bio Oliven-, Jojoba- oder Mandelöl)

8g Bienenwachs

½ Apfel

1 EL geriebener Ingwer

½ Zimtstange (oder 1 TL Zimt gemahlen)

1 TL Nelken

 

Die Zubereitung

Apfel und Ingwer raspeln. Zimtstange zwischen den Fingern zerbrechen.

Alle Gewürze mit Öl in ein hitzefestes Gefäß (Marmeladeglas, Becherglas, … ) geben und im heißen Wasserbad (nicht kochen) für ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Das Öl danach durch ein/en Tuch/Kaffee-Teefilter filtern.

Bienenwachs in ein hitzefestes Gefäß geben und im Wasserbad schmelzen lassen.

Öl dazu leeren und alles gut durchrühren.

Aus dem Wasserbad nehmen und in Tiegel bzw. kleine Gläser umfüllen.

Auskühlen lassen und erst verschließen wenn der Balsam fest geworden ist. Fertig!

 

Tipp

Der Fantasie sind bei der Wahl der Gewürze keine Grenzen gesetzt und des darf experimentiert werden! Mit Vanille zum Beispiel zaubert man zusätzlich einen tollen Duft in die Salbe. Dazu kann 1 TL Vanille-Pulver (gibt es in Bioqualität zu kaufen) oder das Mark einer halben Vanille-Schote in das Öl dazu gegeben werden. Wer's richtig scharf und heiß mag kann auch etwas Chili (frisch oder als Pulver) verarbeiten, das unterstützt die wärmende Wirkung der Salbe enorm.

Aber Achtung: Bei der Dosierung gut aufpassen und nicht zu viel nehmen! Die Salbe sollte dann außerdem auf keinen Fall in der Nähe der Augen oder Schleimhäute aufgetragen werden.

 

Wer möchte kann auch ätherische Öle wie Nelke oder Orange verwenden. Diese regen zusätzlich die Hautdurchblutung an (und duften himmlisch).

Man tropft sie ganz zum Schluss, kurz vorm Abfüllen in die Tiegel, dazu. Am besten lässt man die Mischung vorher etwas abkühlen. Insgesamt reichen etw 10 Tropfen (z.B. 5 Tropfen ätherisches Nelkenöl und 5 Tropfen ätherisches Orangenöl).

 

Die Anwendung

Die Salbe massiert man bei Bedarf gut in die Hände und Füße ein.

Toller Nebeneffekt: Durch das Öl wirkt sie sehr feuchtigkeitsspendend und pflegt trockene und rissige Haut. Die Salbe hält ca. 2 Monate (meist auch länger). Da es sich aber um ein Naturprodukt ohne Konservierungsstoffe handelt, kann die Haltbarkeit variieren. Riecht die Salbe ranzig, sollte sie nicht mehr verwendet werden.

 


Wildkräutersalz

Das Wildkräutersalz ist eine herrlich einfache und sehr schmackhafte Möglichkeit Wildkräuter in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Es verfeinert nach Belieben jedes Gericht.

 

Zusätzlich ist das Wildkräutersalz ein sinn- und liebevolles, schnell gezaubertes 'Last-Minute' Geschenk!

 

Der Fantasie sind bei der Herstellung und der Wahl der Kräuter keine Grenzen gesetzt.

 

Es können nach Lust und Laune fast alle Garten-, Küchen- und natürlich Wildkräuter verwendet werden.

 

Ich verwende vor allem gerne Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe, Beifuß, Gänseblümchen etc. die ich bereits im Frühling und Sommer selber gesammelt und getrocknet habe.

 

Denn gerade diese als 'Unkraut' bekannten Pflanzen besitzen oft ein Vielfaches an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und entfalten ganz spezifische Wirkungen.

Sie können stoffwechsel- und verdauungsanregend, schleimlösend, immunsystemstärkend, antioxidativ und entblähend wirken.

 

 

Ich achte darauf eine Kombination aus den diversen Wirkungen zu erhalten und mische gerne die verschiedensten Wildkräuter.

 

Bei fetthaltigen Speisen, Hülsenfrüchten oder auch bei viel rohem Gemüse ist es wichtig die Verdauung zu unterstützen. Deshalb kommen immer verdauungsfördernde Wildkräuter wie Beifuß und Schafgarbe in mein Wildkräutersalz.

 

Brennnessel und Gänseblümchen besitzen sehr viel Vitamin C und stärken so das Immunsystem.

Die Brennnessel ist außerdem bekannt durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Besonders als Tee wirkt sie wassertreibend und entschlackend.

 

Geschmacklich runde ich das Wildkräutersalz gerne mit bekannten Küchenkräutern wie Petersilie, Thymian und Liebstöckel ab. Auch Knoblauchgranulat passt hervorragend in das Wildkräutersalz.

 

Wer mit Wildkräutern noch nicht so vertraut ist und keinen Vorrat hat muss nicht verzagen denn es gibt mittlerweile viele Wildkräuter in Biosupermärkten und Apotheken zu kaufen.

 

 

Zutaten

50g feines Salz (Meersalz, Himalayasalz, Ursalz,...)

5 EL (Wild-)Kräuter

 

z.B.:

1 EL Brennnessel Blätter

1 EL Gänseblümchen Blüten

1 EL Beifuß Blüten und Blätter

1 EL Petersilie

1 EL Thymian

 

Zubereitung

Zu Beginn werden die (Wild-) Kräuter zerkleinert.

Große Pflanzenteile zerreibt man zuerst am besten etwas zwischen den Fingern:

 

 

Danach werden die (Wild-) Kräuter so lange im Mörser gestampft bis ein feines Pulver entsteht:

 

 

Das entstandene Pflanzenpulver wird nun durch ein feines Sieb (um größere Pflanzenteile aufzufangen) dem Salz beigemengt:

 

 

Sollten noch viele große Pflanzenteile im Sieb zurück bleiben kann der Vorgang so oft wie nötig wiederholt werden.

Danach wird alles gut vermischt und in ein verschließbares Glas umgefüllt.

Das Wildkräutersalz ist etwa 12 Monate haltbar.

 


Entspannendes Wohlfühl-Blütenbadesalz

Was gibt es zu Weihnachten Schöneres als ein selbstgemachtes Geschenk das von Herzen kommt?!

 

Das Blütenbadesalz ist eine tolle Geschenksidee, sieht wunderhübsch aus und sorgt für enstpannte, hautverwöhnende Wohlfühlmomente.

 Es besteht aus nur wenigen, natürlichen Zutaten und ist im Handumdrehen selbst hergestellt.

Es eignet sich also auch perfekt für all diejenigen, die mit Geschenken immer etwas spät dran sind.

 

Die Zutaten

Das Blütenbadesalz besteht aus Salz, getrockneten Blüten von z.B. Rose, Ringelblume, Malve und naturreinen ätherischen Ölen.

 

Basis des Blütenbadesalz ist grobkörniges Salz. Wegen seiner schönen hellrosa Farbe verwende ich gerne das ayurvedische Zaubersalz von Sonnentor. Aber auch grobkörniges Meersalz, Steinsalz, Himalaysalz etc. eignen sich zur Herstellung.

 

Baden in Salzwasser wird aus kosmetischen und therapeutischen Gründen seit langer Zeit praktiziert. Es fördert die Durchblutung der Haut und wird bei Muskelerkrankungen, Hautproblemen und Erschöpfungszuständen angewendet. Das Salzwasser festigt das Bindegewebe, alte Hautzellen werden ähnlich wie bei einem Peeling entfernt und die Haut mit Feuchtigkeit und wertvollen Mineralien versorgt.

 Die Haut wird klar und rein und sieht nach dem Bad rosig-frisch aus.

 

Bei der Wahl der Blüten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ich verwende gerne die getrockneten Blüten und Blütenknsopen von Rose, Ringelblume und der blauen Malve. Zu kaufen gibt es diese in Apotheken, Reformhäusern und Bio-Supermärkten.

 

Die Blüten der Malve färben, aufgrund ihrer natürlichen Pflanzenfarbstoffe, das Badewannenwasser hellblau und das sorgt für einen tollen Effekt.

In Kombination mit den Rosen und der orange-gelben Ringelblume bekommt man das Gefühl in einem Blütenmeer zu baden!

Was noch fehlt sind die ätherischen Öle. Diese erweitern die Wirkung des Badesalzes und sorgen für einen herrlichen Duft. Ich mische für das Blütenbadesalz am liebsten Lavendel, Palmarosa und Ylang Ylang. Die Mischung aus den dreien wirkt beruhigend, blutdrucksenkend und entspannend.

Die Zubereitung

 

Für 100g Blütenbadesalz braucht man:

100g grobkörniges Salz

3 TL getrocknete Blüten einzeln oder gesmischt (Rose, Ringelblume, Malve)

10 Tropfen ätherische Öle (z.B. 5 Tropfen Lavendel, 3 Tropen Palmarosa und 2 Topfen Ylang Ylang)

 

Das Salz und die Blüten werden in einer Schüssel gemischt.

Die ätherische Öle tropft man in ein hübsches, verschließbares Gefäß und dreht es dabei so dass alle Seitenwände benetzt sind.

Dann gibt man löffelweise das Salz-Blütengemisch bei und schon ist das Blütenbadesalz fertig!

Das Blütenbadesalz ist ca. 6 Monate haltbar. Für ein Vollbad reichen 4-5 Esslöffel, diese einfach in das einlaufende Wasser geben. Das Blütenbadesalz kann auch als Fußbad verwendet werden.

 


Baden in einem Meer aus Blüten

Sobald es draussen kalt ist, sehnt sich der Körper nach wohliger Wärme. Und was gibt's da angenehmeres als ein heißes Bad?!

 

Wenn die im Winter zur Trockenheit neigende Haut gleichzeitig Pflege und Feuchtigkeit erhält hat man zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

 

Ein tolles Geschenk für alle, die die Badewanne lieben und nebenbei noch ein Augenschmaus.

 

Hochwertige pflanzliche Öle und Fette als pure Pflege

 

Für die Badepralinen werden am besten hochwertige und aus biologischen Anbau stammende Zutaten wie Olivenöl, Kakaobutter und Kokosfett verwendet. Olivenöl hat eine durchblutungsfördernde Wirkung und gilt wegen dem hohen Anteil an Vitamin E als zellschützend und hautstraffend. Die nach Schokolade duftende Kakaobutter ist hautschützend und für sehr trockene und beanspruchte Haut geeignet.

 

 

Die richtige Wahl der ätherischen Öle

 

Für die Beduftung der Badepralinen werden 100% naturreine ätherische Öle verwendet.

Je nach Lust und Laune kann bei den Düften variiert werden.

Wer es gerne sinnlich und blumig mag sollte Rosengeranie verwenden. Rosengeranie gehört zu den besten ätherischen Öle für die Hautpflege und duftet nebenbei auch noch wahnsinnig toll. Es hilft bei trockener, entzündeter und juckender Haut.

Möchte man eine entspannende Wirkung erzielen sollte ätherisches Lavendelöl in die Badepralinen gemischt werden. Dieses hilft bei Nervosität, Einschlafproblemen und gegen Hautunreinheiten. Stimmungsaufhellend und gleichzeitig hautstraffend ist das ätherische Orangenöl, es duftet ausserdem herrlich fruchtig! Es können auch mehrere ätherische Öle gemischt werden.

 

 

Zutaten für ca. 6 Stück
80g Kakaobutter
20g Kokosöl
20g Olivenöl (oder Mandelöl, Jojobaöl, …)
20-30 Tropfen naturreines ätherisches Öl (z.B. eine Mischung aus 15 Tropfen Lavendelöl, 5 Tropfen Rosengeranienöl und 5 Tropfen ätherisches Ylang Ylang-Öl)
Zur Deko: Rosenknospen, Rosenblüten, Ringelblume, Lavendel, Malve, …

Zubereitung
Kakaobutter und Kokosöl im heißen Wasserbad schmelzen.
Olivenöl unterrühren und aus dem Wasserbad nehmen. Etwas abkühlen lassen und die ätherische Ölen einrühren.
In Pralinenformen gießen und in den Kühlschrank stellen. Nach ca. 30 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen, die Pralinen sind dann noch nicht ganz fest und können mit den Blüten verziert werden. Die Rosenknospe platziert man einfach in der Mitte.
Danach wieder in den Kühlschrank stellen. Und für einige Stunden bzw. am besten über Nacht aushärten lassen. Fertig!

Für eine Wanne reicht bereits eine halbe Badepraline. Diese wird einfach in zwei Teile gebrochen und kommt in das einlaufende Badewannenwasser. Dort schmilzt die Badepraline, Blüten und Öle verteilen sich im Wasser. Die pflegenden Fette und Öle legen sich wie ein angenehmer Film auf die Haut und man ist sofort 'eingecremt'. Deshalb ist nach dem Bad auch kein zusätzliches Eincremen mehr notwendig. Man sollte sich nur mit einem Handtuch leicht abtupfen.

 


Für Genießer, Schleckermäuler und Silvesterparties- Rosensirup

Mit einem selbst gemachten Rosensirup kann man allerlei anstellen und auf jeder Silvesterparty glänzen.

Der Rosensirup schmeckt einfach mit (Mineral)Wasser oder Sekt aufgespritzt herrlich und macht aus jedem Gin Tonic etwas ganz Besonderes.

Er kann zum Kochen verwendet werden, verfeinert jede warme Milch mit Honig und gibt Süßspeisen und sogar dem Frühstücksbrei das gewisse Extra!

 

 

A rose is a rose is a rose is a rose . . .

Jetzt im Winter bilden getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen die Basis des Sirups. Rosenknospen könnt ihr z.B. von SONNENTOR kaufen. Im Sommer können natürlich auch frische, unbehandelte Blüten direkt aus dem Garten verwendet werden.

 

 

Zutaten
1 gehäufte Handvoll getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen
1 Bio-Zitrone
500ml Wasser
500g Zucker

Zubereitung
Zitrone in Scheiben schneiden.
Wasser, Zucker und Zitrone in einen Topf geben, zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen.
Rosenblüten in ein verschließbares Glas geben und mit dem heißen Zuckerwasser aufgießen
Das Ganze 1-2 Tage stehen lassen und danach durch ein/en Sieb/Filter abseihen
Den Sirup nochmals aufkochen und noch heiß in Flaschen abfüllen.
Fertig ist der selbstgemachte Rosensirup. Prosit ;)

 


Himmlische Vanille

Der wunderbar duftende Balsam spendet Feuchtigkeit, schützt, wärmt und beruhigt gereizte Haut. Trockene Hände und Lippen in der kalten Jahreszeit sind damit Geschichte

 


Zuerst wird der Vanille-Ölauszug hergestellt, dabei lässt man die Gewürze in einem kaltgepressten Pflanzenöl ziehen um die wertvollen Pflanzeninhaltsstoffe zu lösen. Ich verwende für Ölauszüge aufgrund der langen Haltbarkeit am liebsten Olivenöl (alternativ: Mandel- oder Jojobaöl etc.).

Zutaten für den Vanille-Ölauszug
50g Olivenöl
1 Vanilleschote (alternativ 1 EL Vanillepulver)
5 Nelken
1 Zimtstange

Zubereitung Vanille-Ölauszug
Zimtstange im Mörser etwas zerkleinern.
Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen und die Schote in kleine Stücke schneiden.
Für den Ölauszug reicht die ausgekratzte Schote, das Mark kann zum Kochen (Grießbrei, Chai-Tee etc.) verwendet werden.
Zerkleinerte Zimtstange, Nelken, Vanilleschote und Olivenöl in einem hitzestabilen Gefäß (Becherglas, Marmeladeglas) im heißen Wasserbad mindestens 2 Stunden ziehen lassen (nicht kochen!).
Anschließend durch ein Tuch/Tee- Kaffeefilter abseihen.

Der Vanille-Ölauszug kann, so wie er ist, als regenerierendes und herrlich duftendes Körperöl verwendet werden. Nach dem Duschen einfach in die noch feuchte Haut einmassieren.
Man kann also ruhig etwas mehr davon machen, er kommt sicher zum Einsatz!

Für die Weiterverarbeitung zum Vanille Balsam braucht man folgende Zutaten:
50g Vanille-Ölauszug (oben beschrieben)
25g Sheabutter
7g Kakaobutter (vegane Variante) oder 5g Bienenwachs

Optional (es kann auf ätherische Öle verzichtet oder eine andere Mischung verwendet werden, aber diese kann ich für die Wintermonate sehr empfehlen):
6 Tropfen ätherisches Vanille-Öl
5 Tropfen ätherisches Nelken-Öl
5 Tropfen ätherisches Orangen-Öl

Zubereitung Vanille Balsam
VEGAN:
1. Sheabutter und Kakaobutter in einem hitzestabilen Gefäß im heißen Wasserbad schmelzen.

MIT BIENENWACHS:
1. Bienenwachs in einem hitzestabilen Gefäß im heißen Wasserbad schmelzen.
Sheabutter dazu geben und ebenfalls schmelzen lassen.

2. Dann Vanille-Ölauszug gut unterrühren und aus dem Wasserbad nehmen.
Auf Handwärme abkühlen lassen und anschließend die ätherischen Öle unterrühren.
In Tiegel oder geeignete saubere Marmeladegläser füllen und aushärten lassen.
Erst verschließen wenn der Balsam fest geworden ist.
Etwa 6 Monate haltbar.

Wirkung
Die Fette und Öle regenerieren beanspruchte Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit und Nährstoffen. Sheabutter und Kakaobutter schützen exponierte Körperstellen vor Wind und Wetter. Zimt und Nelke regen die Hautdurchblutung an uns hinterlassen so ein angenehmes Wärmegefühl. Vanille beruhigt gereizte Haut und das ätherische Orangen-Öl wirkt stimmungsaufhellend.
Der Vanille Balsam duftet und schmeckt als Lippenpflege herrlich.
Er kann für trockene Haut am ganzen Körper verwendet werden.

'Nase-Frei' Brustbalsam - schnell und einfach nach zu machen

Fast nichts ist leichter hergestellt als ein wohltuender Brustbalsam aus natürlichen Zutaten.

Bei Erkältungen, Schnupfen und Husten reibt man damit Brust und Rücken ein.

Er erleichtert das Durchatmen und kann schleimlösend und hustenlindernd wirken.

Bild: Brustbalsam

Zur Herstellung braucht man nur wenige Zutaten, nicht viel Zeit und die benötigten Arbeitsgeräte finden sich in jeder Küche. Also gibt es fast keine Ausrede mehr in der kalten Jahreszeit nicht selbst einen tollen Balsam zu rühren. Da die Rohstoffe natürlichen Ursprungs sind ist der Balsam auch für die Haut pure Pflege. Er verzichtet vollständig auf chemisch-synthetische Inhaltsstoffe sowie Stoffe mineralischen Ursprungs (Erdöl).

Zutaten für einen Tiegel à 30ml:

12g Bio-Olivenöl

6g Bio-Sheabutter

1g Bienenwachs
5 Tropfen ätherisches Eukalyptus-Öl

5 Tropfen ätherisches Pfefferminz-Öl

Bild: Brustbalsam

Zubereitung:

Olivenöl, Sheabutter und Bienenwachs in einem hitzestabilen Gefäß (z.B. Marmeladeglas) im Wasserbad schmelzen (Wasser sollte nicht kochen). Wenn alles geschmolzen ist, das Gefäß mit dem Fett-Ölgemisch aus dem Wasserbad nehmen und unter Rühren auf Handwärme abkühlen lassen. Dann die ätherische Öle untermischen und alles schnell in Tiegel füllen. Etwa 30 Minuten aushärten lassen und den Tiegel verschließen. Der Brustbalsam ist 1 Jahr haltbar.

Achtung: Der Brustbalsam ist nicht für Säuglinge und Kleinkinder geeignet!

 


Erkältungsbadesalz für den Winter

Bild: Erkältungsbadesalz

Wenn es draussen feucht und kalt ist, die Füße durchgefroren sind und die Nase läuft gibt es nichts wohltuenderes als ein heißes Bad. Wenn der Badezusatz noch dazu selbst gemacht wurde, aus natürlichen und biologischen Zutaten, tut man nicht nur dem Körper sondern auch der Umwelt etwas Gutes.

 

Das selbst gemachte Badesalz enthält Kräuter, ätherische Öle und Meersalz. Durch das warme Badewasser entspannen sich die Muskeln und die ätherischen Öle gelangen über die Haut und die Atemluft in den Körper wo sie ihre Wirkung entfalten. Sie können Atemwegserkrankungen lindern, keimtötend und schmerzlindernd wirken. Ein toller Nebeneffekt: Meersalz fördert die Durchblutung und wirkt hautstraffend.

 

Wer keine Badewanne hat muss nicht verzagen. Das Badesalz kann auch für wärmende Fußbäder verwendet werden.


Zutaten:

200g grobes Bio-Meersalz

5TL getrocknete Teekräuter: z.B. Pfefferminze, Salbei

20 Tropfen ätherisches Pfefferminz-Öl

20 Tropfen ätherisches Eukalyptus-Öl

ein mittelgroßes, verschließbares Glas (z.B. Marmeladeglas)

Die Kräuter und die ätherischen Öle können einzeln verwendet oder auch gemischt werden.

Beim Kauf sollte auf Bioqualität geachtet werden. Die ätherischen Ölen sollten zu 100% naturrein sein.


Zubereitung:

Kräuter etwas zerkleinern und mit dem Meersalz in einer Schüssel gut vermischen. Das ätherische Öl in das verschließbare Glas geben und das Glas dabei so drehen dass die Seitenwände benetzt werden. Die Meersalz-Kräutermischung löffelweise einfüllen und alles gut verschütteln. Das Badesalz ist 1 Jahr haltbar.

Anwendung:

Für ein Vollbad 3EL Badesalz in das Badewannenwasser geben.

Für ein Fußbad reicht 1EL.

Nach dem Bad warm anziehen und zugedeckt ruhen.


Achtung:

Ätherische Öle nie pur auf die Haut auftragen. Nicht bei Bluthochdruck, Fieber, Schwangerschaft und Kindern anwenden!