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saisonale Pflanzenbeschreibungen und rezepte für Küche und Gesundheit


 

Mit meinem Blog durch's Kräuterjahr:

Wildes Grün in Suppe und Salat im Frühling.

Blütenpracht im Sommer - nicht nur ein 'Augen'schmaus.

Wildobst im Herbst wohin das Auge reicht und auch im Winter frisches Grün finden.


DIY Frühjahrsputz

Für ein sauberes Zuhause muss es nicht immer die Chemiekeule sein. Die guten, alten Hausmittel wie Essig, Natron und Salz reichen für die alltägliche Reinigung völlig aus. Mit ein paar Tipps und Tricks können daraus sanfte Putzmittel, mit natürlicher Reinigungskraft, ganz einfach selbst gemacht werden. Im Gegensatz zu chemisch-synthetischen Produkten belasten diese weder Haut noch Umwelt und so gibt’s zum sauberen Zuhause auch noch ein reines Gewissen obendrauf.

 

DIY duftender Zitrusreiniger

Kraftvolle Reinigung und natürlicher frisch-fruchtiger Duft. Was will man von Putzmitteln mehr?

Wie gut, dass sich in dem Zitrusreiniger beides vereinigt.

Ein weiteres Plus ist, dass die Zutatenliste mit Essig und den Schalen von Zitrusfrüchten sehr überschaubar ist. Letztere enthalten fettlösende und desinfizierende Säure und sind für den Müll viel zu schade. Mit Essig haben alle, die nachhaltig putzen wollen, einen unentbehrlichen Helfer an der Hand der fast alles wieder zum Glänzen bringt.

 

So einfach geht’s: 

  • Zitrusschalen zerkleinern und in ein verschließbares Glas (z.B. sauberes Marmeladeglas) geben
  • Mit Essig (Tafel- oder Weißweinessig) bis obenhin auffüllen
  • Verschließen und 2 Wochen ziehen lassen. Da die Schalen Flüssigkeiten aufsaugen, muss gelegentlich etwas Essig nachgefüllt werden.
  • Danach wird das Ganze abgeseiht und in eine (Sprüh-)Flasche gefüllt. Fertig!

 

Zitrusreiniger Anwendung

Der Zitrusreiniger ist eine Wunderwaffe gegen Kalk, Fett und Flecken und kann direkt pur oder mit Wasser verdünnt als Allzweckreiniger für Küche, Bad, WC und zur Reinigung von Böden, Fliesen, Armaturen, Spülbecken und Geschirr verwendet werden.

Mit ein paar Tropfen ätherischem Zitrusöl ( Mandarine, Zitrone, Orange) können Duft und die desinfizierende Wirkung noch verstärkt werden. Sauer macht also nicht nur lustig, sondern auch sauber!

 

Achtung: Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenessenzen, die nicht unverdünnt angewendet werden sollten. Besondere Vorsicht geboten ist bei Kleinkindern, in der Schwangerschaft, bei Asthma, Epilepsie und Haustieren. Ganz allgemein sollten auch selbstgemachte, natürliche Putzmittel außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren gelagert werden.

Natürlich Geschirrspülen mit efeu

Dieses Spülmittel kommt direkt aus dem Garten, ist zu 100% biologisch abbaubar und im Handumdrehen hergestellt. Die wichtigste Zutat ist Efeu. Denn dieser kann sich nicht nur hübsch an Häusern und Bäumen empor ranken, sondern auch zur Herstellung eines milden Spülmittels verwendet werden. Efeu enthält in den Blättern sogenannte Saponine, übersetzt „Seifenstoffe“, welche in Verbindung mit Wasser einen seifenähnlichen Schaum bilden und reinigend wirken.

 

 

Herstellung und Anwendung des Efeuspülmittels

Efeublätter klein schneiden und ein verschließbares Glas zu 2/3 damit befüllen. Mit heißem Wasser aufgießen und eine Stunde ziehen lassen. Dabei immer wieder kräftig schütteln. Danach abseihen und fertig ist das Efeu-Spülmittel.

 

Für leichte Verschmutzungen leert man eine Tasse davon ins Spülwasser.

Kühl gelagert ist es nur etwa 1 Woche haltbar. Was aber nicht schlimm ist, denn als immergrüne Pflanze ist Efeu das ganze Jahr frisch vor der Haustüre verfügbar.

DIY Lavendel - Flüssigseife

Lavendel befreit nicht nur von Stress und Sorgen sondern auch von Verschmutzungen und anderen Plagegeistern. Schon seit Jahrhunderten wird der duftende Lavendel als reinigende Pflanze eingesetzt. Römer und Griechen streuten Lavendelblüten in ihre Bäder, Hildegard von Bingen empfahl Lavendel als wirksames Mittel gegen Kopfläuse und ein mit Lavendel befülltes Kissen vertreibt effektiv Motten aus dem Kleiderkasten.

 

 

Auch seinen botanischen Namen „Lavendula“,  abgeleitet vom lateinischen „lavare“ (= waschen“), hat er seinen reinigenden Eigenschaften zu verdanken. Diese kann man sich mit der Lavendel-Flüssigseife ganz einfach zunutze machen. Die Seife hat besonders fett- und schmutzlösende Eigenschaften und kann zur Reinigung von hartnäckigeren Verschmutzungen auf Geschirr, zum Wäschewaschen und Bodenwischen verwendet werden.

 

Zutaten für 1 Liter Lavendel-Flüssigseife:

  • 2 Händevoll Lavendelblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 3 EL geriebene Bio-Kernseife oder Naturseife

So geht’s: 

  1. Zuerst wird ein starker Lavendeltee zubereitet. Dazu 2 Händevoll Lavendelblüten mit 1 Liter kochendem Wasser aufgießen. Nach 10 Minuten wird der Tee abgeseiht.
  2. Bio-Kernseife fein reiben und mit dem Lavendeltee in einem Topf erhitzen. Dabei rühren bis sich die Seifenflocken ganz auflösen.
  3. Das Ganze lässt man nun abkühlen und rührt dabei immer wieder.
  4. Die fertige Lavendel-Flüssigseife kann in Flaschen oder Seifenspender umgefüllt werden.

DIY Antibakterielle Lavendel-Scheuermilch

Zur Herstellung der selbstgemachten Scheuermilch werden Natron und Lavendel-Flüssigseife zu einer cremigen Paste verrührt. Natron, auch bekannt als Speisesoda, Natriumhydrogenkarbonat und Bestandteil von Backpulver, ist ein umweltfreundlicher Allesreiniger für Küche, Haus und Garten.

 

Es beseitigt wirkungsvoll Kalk, unangenehme Gerüche und ist ein wunderbares Schleif- und Poliermittel. Schimmel in Fliesenfugen und Beläge in Bad und WC werden damit im Nu weggeschrubbt.

Ätherisches Lavendelöl unterstützt die pilzhemmende und desinfizierende Wirkung der Lavendel-Scheuermilch und sorgt für einen angenehm frischen Duft.

 

 

Zutaten

Herstellung und Anwendung

Alle drei Zutaten werden gut miteinander vermischt und die Lavendel-Scheuermilch mit einem feuchten Schwamm aufgetragen. Danach sollte mit einem feuchten Tuch und klarem Wasser nach gewischt werden.

Anstelle von purem Natron kann zur Herstellung auch Backpulver verwendet werden.

Achtung: Natron keinesfalls mit der stark ätzenden Natronlauge verwechseln!

 

Einfaches Natron-Scheuermittel mit Essig

Hartnäckige Verkrustungen in Pfannen, Töpfen, am Backblech und auf Herdplatten wird man auch ganz einfach los, indem man Natron und Essig zu gleichen Teilen mischt. Mit einer Prise naturbelassenem Salz erhält man ein besonders kräftiges Scheuermittel.

 

Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SONNENTOR. 


5x Toller Holler

 

Hollerduft liegt in der Mailuft!!

 

Am Waldrand, in Gärten und auf Almen leuchten uns aktuell die wunderschönen Blüten des Holunders entgegen und warten darauf von uns entdeckt zu werden. Rezepte gibt es unendlich viele.

Meine Lieblinge darunter stelle ich euch hier vor!

 

 

Eine wichtige Heilpflanze

 

Heilkundlich genutzt wird Holunder, auch als „Holler“ bekannt, schon seit sehr langer Zeit.

Viele Mythen und Brauchtümer ranken sich um die Heilpflanze. Die Germanen beispielsweise verehrten sie, weil sie als Sitz der Fruchtbarkeitsgöttin Frau Holle galt, die wiederum vor Krankheit und Leid schützen sollte. Aus diesem Grund wuchs früher bei jedem Bauernhaus ein kräftiger Holunderstrauch als Schutzbaum, der nicht gefällt werden durfte.

 

Für Heilzwecke können fast alle Pflanzenteile des Holunders genutzt werden, was ihm auch die Bezeichnung „des Bauern Apotheke“ einbrachte.

 

 

Blüten sammeln - wann, wie & was

 

Die 10-15 cm breiten Holunderblüten des Holunderstrauchs- bzw. Baums setzen sich aus vielen kleinen gelblich-weißen Einzelblüten zusammen und erscheinen im Gesamtbild schirmartig. Diese Blütenform wird als „Blütendolde“ bezeichnet. Die Blüten verströmen einen eizigartigen honigsüßen Duft und sind von Mai bis Juli zu finden – man hat also genug Zeit, um verschiedene Rezepte auszuprobieren.

 

Die ganzen Blütendolden werden am besten an einem trockenen, sonnigen Tag zur Mittagszeit gesammelt.

Wichtig hierbei ist: Die Blüten sollten vor der Weiterverarbeitung keinesfalls gewaschen werden, denn dabei können Geschmack und Inhaltsstoffe verloren gehen.

 

Meine 5 Lieblingsrezepte mit Holunderblüten

 

1. DER KLASSIKER: Holunderblütensirup

 

Den Holunderblütensirup kennt und mag wohl jeder -als Erfrischungsgetränk mit Wasser oder Mineral, für Desserts, Longsdrinks und bei Fieber.

Die meisten kaufen ihn im Supermarkt, dabei ist die Herstellung keine Hexerei. Zudem enthalten gekaufte Sirupe meist den Konservierungsstoff Zitronensäure. Das muss aber nicht sein!

Hier ein Rezept ganz ohne:

 

Zutaten für 5 Liter:

  • 3 l Wasser
  • 2 kg Zucker
  • 6-8 Bio-Zitronen
  • 20-30 Holunderblütendolden

 

Zubereitung:

  1. Wasser und Zucker in einem Topf zum Kochen bringen.
  2. Zitronen in Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Blüten in einen weiteren Topf geben.
  3. Anschließend das heiße Zuckerwasser hinzugießen und zugedeckt etwa 3 Tage stehen lassen.
  4. Danach abseihen und den Sirup zur längeren Haltbarkeit kurz erhitzen.
  5. In saubere Falschen füllen, kühl und dunkel lagern.

2. HOT DAYS: Holunderblütenwasser

 

Die einfachste Möglichkeit das feine Aroma der Holunderblüten zu genießen, ist das Holunderblütenwasser.

Dazu gießt man etwa 1 Liter Wasser auf 2-3 Blütendolden und lässt das Ganze etwas ziehen.

 

Gerade an heißen Sommertagen, wo der Körper viel Wasser braucht, ist das Holunderblütenwasser der ideale Durstlöscher – und zwar ganz ohne Zucker.

 

3. IMMUNPOWER: Holunderblütentee

 

Die Blüten des Holunders enthalten Flavonoide, Schleimstoffe und ätherische Öle. Dieser Mix an Inhaltsstoffen wirkt schweißtreibend, fiebersenkend und schleimlösend – daher empfiehlt sich das Trinken von Holunderblütentee besonders bei Grippe, Schnupfen und Bronchitis sowie zur Vorbeugung beziehungsweise präventiven Stärkung des Immunsystems.

 

 

Zubereitung

  • 2 TL getrocknete oder frische Blüten mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen
  • 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen und am besten heiß trinken

 

Holunderblüten trocknen

 

Wer auch noch im Winter in den Genuss eines solchen Tees kommen möchte, kann die Blüten trocknen. Hierzu werden die frisch gesammelten Blütendolden ganz einfach nebeneinander an einem schattigen, luftigen Ort aufgelegt (zum Beispiel auf Papier, einem Leintuch oder Gitter) oder zu kleinen Sträußen gebunden und kopfüber aufgehängt. Bei Zimmertemperatur sind die Blüten nach etwa 2 Wochen trocken und können etwas zerkleinert zur Aufbewahrung in Gläser gefüllt werden.

An einem dunklen Ort aufbewahrt sind die getrockneten Holunderblüten rund 12 Monate haltbar. Also bis zur ernte im nächsten Jahr.

 

 

4. BLÜTENKÜCHE: Holunderküchlein

 

Die Holunderblüten werden aufgrund ihres feinen Aromas gern für Süßspeisen aller Art verwendet.

Eine einfache und zugleich sehr köstliche Variante sind in Teig gebackene Blüten – die sogenannten Holunderküchlein.

 

Zutaten für 3-4 Personen:

  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 0,5 l Milch
  • 100 g Zucker
  • 20 Holunderblütendolden
  • Butter zum Braten
  • Staubzucker

Zubereitung:

  1. Alle Teigzutaten gut vermengen
  2. Die Blüten am grünen Stiel halten und in den Teig tunken
  3. In einer Pfanne mit reichlich Butter herausbraten und vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen und mit essbaren Blüten (hier Rotklee) garnieren

 

5. SKINFOOD: Holunderblütenöl

 

Aus den Holunderblüten lässt sich ein wunderbares Körperöl herstellen, das bei empfindlicher, rauer und rissiger Haut Abhilfe schafft und sogar bei leichtem Sonnenbrand lindernd wirkt. Ich gebe unterstützend für die heilende Wirkung gerne auch noch Kamillenblüten hinzu.

 

Zubereitung:

  • 3 Blütendolden etwas zerkleinern und in ein verschließbares Gefäß (zum Beispiel ein sauberes Marmeladeglas) füllen
  • 1 TL Kamillenblüten dazugeben
  • mit 250ml kaltgepresstem Jojobaöl (alternativ Oliven- oder Mandelöl) aufgießen
  • 2 Wochen ziehen lassen
  • Nach der Ziehzeit wird das Öl durch ein sauberes Tuch gefiltert und in Flaschen umgefüllt.

wilde Spargelzeit!

Es ist Spargelzeit.

Überall bekommt man ihn gerade zu kaufen- ob weiß oder grün, Bio oder konventionell, aus Italien oder Österreich. Spargel ist sehr beliebt, sehr gesund und meist doch recht teuer.

 

Die wenigsten wissen dass es bei uns ein wildes, heimisches Gewächs gibt dessen Triebspitzen als 'wilder Spargel' verwendet werden können.  Quasi als 'gratis' Alternative zum richtigen Spargel.

Und wer Grünspargel mag wird den 'wilden Spargel' lieben.

 

 

Die Rede ist vom Gewöhnlichen Hopfen (Humulus lupulus).

Er ist der wilde Verwandte unseres Bierhopfens, der an langen Stangen gezogen wird und dessen Zapfen seit dem Reinheitsgebot von 1516 zum Bierbrauen verwendet werden.

 

Der Gewöhnliche Hopfen, streng genommen eine Staude, bevorzugt feuchte Standorte und ist in Auwäldern, an Bach- und Teichufern, in Hecken und Gebüsche auf feuchtem Untergrund zu finden.

Dort windet er sich mit bis zu 6m langen Trieben an Bäumen, Sträuchern, Hausmauern und sogar, wie auf der Donauinsel, eindrucksvoll an Schilf empor.

 

 

Etwas zur Botanik

Der Gewöhnliche Hopfen gehört zu den Hanfgewächsen wie man an den Blättern nur unschwer erkennen kann.

Diese sind 3- 7 lappig, gesägt und handförmig.

 

Er ist 'zweihäusig', was bedeutet dass es männliche und weibliche Pflanzen gibt.

Die weiblichen Pflanzen bilden im Herbst die vorerst grünen und später gelblich- braunen, harzigen Hopfenzapfen, die denen des Bierhopfens ähneln jedoch viel kleiner sind.

Sie enthalten Harze und wirken beruhigend, verdauungsfördernd und phytoöströgen.

 


Was wann sammeln?

Der Gewöhnliche Hopfen wird wegen seiner Verwendung als Spargelersatz auch als 'Hopfenspargel' bezeichnet. Und jetzt im Juni ist er einer meiner absoluten Favouriten unter dem Wildgemüse.

Sammeln kann man die oberen 15cm der Triebspitzen von April bis Juli. Diese sind 0,5- 1cm dünn und sehr kratzig bzw. klebrig (keine Sorge das Kratzige verliert sich bei der Zubereitung).

 

Kulinarik

Der Geschmack erinnert erstaunlich an Grünspargel und die Zubereitung ist sehr einfach und geht ganz schnell: kurz in Öl oder Butter anbraten, salzen, pfeffern und fertig.

 

Die Triebe können auch mit einem Zwirn zu einem Strauß gebunden und kurz in Salzwasser blanchiert werden. Auch roh können die jungen, knackigen Triebe verspeist werden.

 

Passt wunderbar dazu: Knoblauch und frische Kräuter wie Salbei, Knoblauchrauke und Minze.

 

 

Achtung Verwechselungsgefahr

Eine Verwechselungsgefahr besteht mit der giftigen Zaunrübe vor der Blütenentwicklung.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Bildung von Ranken.

Diese fehlen dem Gewöhnlichen Hopfen gänzlich.

 


Walpurgisnacht & Tanz in den Mai

Heute ist Walpurgis Nacht! Früher glaubte man, in der Nacht vom 30. April auf 1. Mai, Hexen auf Bergen tanzen zu sehen die dort angeblich wilde Feste feierten.

 

 

Als Schutz, um die 'wahren' Hexen zu erkennen, wurden Kränze aus Gundelrebe geflochten und diese die Nacht lang getragen.

 

Traditionell wurde in der Walpurgis Nacht die Fruchtbarkeit und der Beginn der warmen Jahreszeit gefeiert. Auch noch heute bekannt ist der 'Tanz in den Mai'.

 

 

Also noch schnell Gundelrebe sammeln, einen Kranz flechten und in den Wonnemonat Mai tanzen.

 


Waldmeisterbowle - schmeckt nicht nur Kräuterhexen

 Wer Ende April, Anfang Mai aufmerksam durch Buchen- und Mischwälder wandert wird sicher auf ihn aufmerksam- den Waldmeister.

Auch wenn ihn die Augen noch gar nicht wahrnehmen dann bereits die Nase. Denn dort wo der Waldmeister wächst, verströmt er einen herrlichen Duft. Das verrät bereits seine lateinische Bezeichnung: Gallium odoratum, denn „odoratum“ heißt „wohlriechend“ und „duftend“.

 

Cum(mhmm)arin

Verantwortlich für diesen typischen, wohligen Geruch und Geschmack ist das im Waldmeister enthaltene Cumarin, ein Pflanzeninhaltsstoff der auch beim Trocknen von Heu entsteht und daher den meisten bekannt ist.

Genau wegen diesem feinen, mandelartigen (fast marzipan- und tonkabohnenähnlichen) Aroma wird der Waldmeister gerne in der Küche zur Aromatisierung von Bowle und Süßspeisen wie Eis und Pudding verwendet.

 

Die Waldmeisterbowle, auch Maibowle genannt, ist ein sehr altes und traditionelles Getränk.

Das erste Rezept dafür lässt sich 854 finden. Ein Benediktinermönch schrieb:

'Schüttle den perlenden Wein auf das Waldmeisterlein'.

 

Waldmeister als Heilpflanze

Vom Wissen um die Anwendung des Waldmeisters als Heilpflanze ist vieles beinahe in Vergessenheit geraten. Dabei leistet er aufgrund des Cumarins gute Dienste bei Durchblutungsstörungen und Venenerkrankungen. Das getrocknete Kraut kann ausserdem wegen des schlaffördernden und beruhigenden Geruchs als Schlaf- und Nerventee und für Kräuterkissen verwendet werden.

 

 

Erkennungsmerkmale Waldmeister

- 10- 30cm hohe Pflanze

- um den kantigen Stängel reihen sich sternförmig auf gleicher Höhe 6- 8 dunkelgrüne Blätter

- die Einzelblätter sind schmal und lanzettlich

- die kleinen vierteiligen weißen Blüten sind zu mehreren an der Triebspitze zu finden

- selten findet man nur eine Pflanze, der Waldmeister mag gerne Gesellschaft und bildet größere Bestände in schattigen Lagen.

 

Waldmeister kann bedenkenlos selber gesammelt werden. Verwechselungen können mit anderen Rötegwächsen, wie dem Labkraut, passieren. Diese sind jedoch alle ungiftig.

 

Rezept für die Waldmeisterbowle

1 kleines Sträußchen Waldmeister

30g Zucker

250ml Wasser

1 Flasche Weißwein (z.B. Riesling)

1 Flasche Sekt

 

Den Waldmeister an einem trockenen Tag, am besten vor der Blüte, sammeln und ein paar Stunden an der Luft anwelken lassen.

Dadurch kann sich das Aroma des geschmacksbestimmenden Cumarins voll entfalten.

Zucker im Wasser auflösen und mit Weißwein vermengen. Dann das Sträußchen ca. 2 Stunden in der Mischung ziehen lassen. Das Sträußchen entnehmen und vor Gebrauch mit Sekt aufgießen.

 

Waldmeisterbowle auch ohne Alkohol

Für eine alkoholfreie Alternative kann man das angewelkte Sträußchen auch einige Stunden in Apfelsaft ziehen lassen. Anschließend Honig oder Ahornsirup unterrühren und mit Mineralwasser aufgießen.

 

Waldwodka

Für den Waldwodka wird einfach ein Sträußchen Waldmeister in 1 Liter Wodka gehängt und nach einer Ziehzeit von 1-2 Tagen wieder entfernt.

Der Waldmeister gibt dem Wodka ein herrliches Aroma!

 

Rezept und Name sind von einer Freundin geliehen :). 

 

Aber Achtung: zuviel Waldmeister kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen!


Bärlauch 3x anders

Beim Blick über den gewohnten Tellerrand entdeckt man, dass der schmackhafte und überaus gesunde Bärlauch nicht bei Pesto und Suppe enden muss. Bärlauchsalz, „Falsche Kapern“ und Bärlauchblütenessig sorgen für grüne Abwechslung in der Frühlingsküche und sind im Nu hergestellt. Also nichts wie ran an die Sammelkörbe und raus zum Bärlauch!

 

 

Bärlauch zählt dank seines knoblauchartigen Geschmacks für viele zu den beliebtesten Wildkräutern und wird im Volksmund auch als „Waldknoblauch“ bezeichnet. Unsere Küchen und Herzen hat er aber nicht nur wegen seines hervorragenden Geschmacks sondern auch aufgrund seiner gesundheitsfördernden Wirkung erobert. Denn Bärlauch stärkt das Immunsystem, fördert die Durchblutung, wirkt blutreinigend und versorgt uns mit viel Vitamin C und Eisen.

Ein echter Alleskönner eben!

 

 

Bärlauchblätter erscheinen bereits recht zeitig im Frühjahr und können abhängig von Region und Lage von März bis Mai gesammelt werden. Wer Verwechselungen mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose vermeiden möchte, wartet bis jedes einzelne Blatt einen deutlichen Stiel aufweist. Das gilt als das sicherste Erkennungsmerkmal.

 

Sobald die Blütenknospen und später die Blüten erscheinen, sind die Blätter vielleicht nicht mehr knackig genug fürs Pesto, aber genau richtig zum Aromatisieren von Salz. Und so zaubert man auch aus den bereits etwas älteren Blättern noch ein kulinarisches Highlight- das Bärlauchsalz. Mit seiner sensationellen grünen Farbe und dem herrlich aromatischen Geschmack lassen sich damit allerlei Gerichte wie Suppen, Fleisch und Pastavariationen würzen und verfeinern.

 

 

 Zubereitung Bärlauchsalz

  • 1 Handvoll Bärlauchblätter mit dem Pürierstab oder im Mixer zerkleinern bis eine feine Paste entsteht.
  • Mit 250g grobkörnigem Salz (z.B. Meersalz) in einer Schüssel gut vermischen.
  • Zum Trocknen in einer dünner Schicht auf's Backblech streichen und bei 50°C / Umluft mindestens 1 Stunde im Backrohr trocknen lassen. Dabei immer wieder wenden.
  • Alternativ kann man das Ganze für mehrere Stunden in die Sonne stellen.
  • In Gläser umfüllen. Fertig!

Bärlauchblütenessig und „Falsche Kapern“

Neben den Blätter verfügen auch die Blütenknospen und die weißen, sternförmigen Blüten des Bärlauchs über den typischen, unverkennbaren Geschmack. Letztere geben herkömmlichen Apfel- oder Weißweinessig ein feines Bärlaucharoma und peppen so jedes Salatdressing auf. Die Blüten legt man dazu einfach in Apfel- oder Weißweinessig ein. Nach etwa 2 Wochen wird der Bärlauchblütenessig abgefiltert und in Flaschen umgefüllt.

Die geschlossen Blütenknospen können wie Kapern sauer in Essig und Salz eingelegt werden. Antipasti aus dem Wald (Rezept siehe unten)!

Alle drei Bärlauch-Zubereitungen sind etwa etwa 1 Jahr haltbar.

 


Superfood aus dem Wald - 'Falsche Kapern' aus Bärlauchblütenknospen

 

Bärlauch, auch als Waldknoblauch bekannt, ist jetzt überall zu finden und bildet große, grüne Teppiche in den Wäldern. Wegen seines knoblauchartigen Geschmacks ist er ein wahrer Tausendsassa in der Küche und tut auch unserer Gesundheit sehr viel Gutes.
Bereits Kräuterpfarrer Künzle wusste 'Wohl kein Kraut der Erde ist so wirksam zur Reinigung von Magen, Gedärmen und Blut wie der Bärlauch'.

 

  • Mit seinen schwefelaktiven Substanzen wirkt er gegen eine Vielzahl an Viren und Bakterien, im speziellen auch auf die Bakterienflora des Darms ohne dabei die nützlichen Darmbakterien zu zerstören. Die Verdauung wird gefördert, Magen- und Darmprobleme gelindert.
  • Die enthaltenen Senföle helfen dem Körper beim Entgiften, indem sie die Blut- und Lymphzirkulation und somit den gesamten Stoffwechsel anregen. Giftstoffe werden schneller ausgeschieden und ganz nebenbei Blutdruck sowie Cholesterin gesenkt.
  • Mit seinem hohen Gehalt an Eisen und Vitamin C stärkt der Bärlauch außerdem unsere Abwehrkräfte und hilft bei Erkältungen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass uns der Bärlauch wahre Bärenkräfte schenkt.

In Zeiten der Frühjahrsmüdigkeit können wir das gut brauchen!

 

Um die volle Wirkungsbreite nutzen zu können, ist es am besten den Bärlauch frisch zu verzehren.

Da uns die Blätter nur im Frühling zur Verfügung stehen, werden diese gerne zur Konservierung und um Geschmack und Heilkräfte ins Jahr mitzunehmen zu einem Pesto verarbeitet.

Doch so schnell wie sie kommen sind die Blätter vergilbt und die Bärlauch-Saison vermeintlich auch schon wieder vorbei.

Was die wenigsten wissen ist, dass alle Teile vom Bärlauch heilkräftig sind und gegessen werden können.

 

 

Sehen die Blätter also nicht mehr so knackig und schmackhaft aus, schießen genau im richtigen Moment die geschlossenen Blütenknospen des Bärlauchs für unser leibliches Wohl hervor.

 

Diese sollten, wie alle Teile vom Bärlauch, am besten frisch verzehrt werden- z.B. als köstliche Salat-Zutat zoder ganz einfach pur auf einem Butterbrot.

 

 

Die bis zu drei Zentimeter langen Blütenknospen können aber auch hervorragend haltbar gemacht werden. Und zwar indem sie sauer in Essig und Salz, als 'Falsche Kapern', eingelegt werden.

Wer übrigens, wegen der Verwechselungsgefahr mit hochgiftigen Pflanzen wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose, Angst hat Bärlauch selber zu sammeln, der sollte warten bis sich die Blütenknospen zeigen. In diesem Stadium kann der Bärlauch kaum mehr verwechselt werden.

 

 

Zutaten für die 'Falschen Kapern':

  • 1 HV noch geschlossene Blütenknospen vom Bärlauch
  • 100ml Apfel- oder Weißweinessig
  • 100ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • Gewürze und Kräuter wie Pfeffer und Wacholderbeeren nach Belieben

Zubereitung:

Ein verschließbares Glas mit den Blütenknospen anfüllen.

Essig, Wasser, Salz und Gewürze in einem Topf erhitzen und über die Blütenknospen gießen.

Das Glas fest verschließen und einige Tage ziehen lassen.

Danach können die 'Falschen Kapern' verzehrt werden.

Kühl und dunkel gelagert etwa 1 Jahr haltbar.


Tipp:

Das Rezept gelingt genau so gut mit geschlossenen Gänseblümchen- oder Löwenzahnblütenknospen.

 


Erste kulinarische Genüsse - das Frühlings Wildkräuterpesto

Herrlich, wie viele Wildkräuter bereits zu finden sind!

Bei meinem letzten Spaziergang konnte ich schon Blätter von Bärlauch, Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich, Vogelmiere, Taubnessel und Knoblauchrauke sammeln.

 

Wildkräuter enthalten oft ein Mehrfaches an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien als Kulturgemüse aus dem Supermarkt. Um diese vielfältigen und äußerst gesunden Inhaltsstoffe der Wildkräuter zu erhalten sollten sie möglichst schonend verarbeitet und am besten roh verzehrt werden.

 

Leider hat man meist nicht jeden Tag die Möglichkeit frische Wildkräuter zu sammeln und im Kühlschrank sind die gesammelten Kräuter meist nicht länger als einen Tag haltbar.

Eine einfache und sehr leckere Methode frische Wildkräuter zu konservieren, ist das Wildkräuterpesto.

 

 

Die Wildkräuter können einzeln verwendet aber auch nach Lust, Laune und Geschmack gemischt werden. Sehr gut geeignet sind natürlich aromatische Wildkräuter wie Bärlauch, Giersch, Knoblauchrauke und Brunnenkresse. Aber auch Vogelmiere und Taubnessel geben dem Pesto einen tollen Geschmack und Würze.

 

 

Zutaten

50g Wildkräuter einzeln oder gemischt
50ml Olivenöl
(1-2 Knoblauchzehen)
Salz, Pfeffer
20g Walnüsse/Sonnenblumen- oder Pinienkerne
30g Parmesan

 

Zubereitung

Wildkräuter (und nach Belieben Knoblauch) sehr klein schneiden oder mit einem Pürierstab mixen.

Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen.

In saubere Gläser einfüllen und mit Olivenöl aufgießen so dass alles gut bedeckt ist.

So ist das Pesto im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.
Für eine längere Haltbarkeit Parmesan und Walnüsse/Sonnenblumenkerne erst kurz vor dem Verzehr unter das Pesto mischen. Beides kann aber auch weg gelassen werden.

 

Das Wildkräuterpesto passt hervorragend zu Nudeln, Gnocchi, Gemüsegerichten und in Aufstriche. Als Vegetarierin kann ich es nicht beurteilen aber ich vermute dass das Wildkräuterpesto auch ausgezeichnet zu gebratenem Fleisch passt :)

Also gutes Sammeln und Mahlzeit!

 

 


Neunkräutersuppe oder die wilde Gründonnerstagssuppe

Am Gründonnerstag denkt jedeR an Spinat mit Spiegelei.

Ich möchte euch eine besonders leckere Alternative dazu vorstellen, die außerdem den ganzen Frühling hindurch genossen werden kann!

 

Der Brauch Grünes am Gründonnerstag zu verzehren ist eine uralte, vom Christentum übernommene, Tradition bei der Wildkräuter gesammelt und in Form der 'Neunkräutersuppe' verzehrt wurden. Die ersten Wildkräuter des Jahres galten schon immer als besonders heilkräftig und man erhoffte sich durch den Verzehr Gesundheit für das ganze Jahr.

 

 

Lange als Unkraut verschrien weiß man heute, dass gerade wilde Pflanzen ein regelrechtes Superfood sind. Und darüber hinaus wachsen sie kostenlos, regional und saisonal vor unserer Haustüre. Antioxidantien, Vitamine, Bitterstoffe und vieles mehr ist in den grünen Kraftpaketen enthalten – und zwar in sehr viel höheren Mengen als in Obst, Gemüse und Salat aus dem Supermarkt.

 

Brennnesseln etwa enthalten bis zu 7x mehr Vitamin C als Zitronen und stärken uns mit einer ordentlichen Portion Eisen. Bärlauch enthält hohe Mengen an schwefelhaltigen Senfölen, welche desinfizierend, abwehrstärkend und durchblutungsfördernd wirken.

 

Wildkräuter überzeugen aber nicht nur durch ihre hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalte, sondern auch durch ihren Geschmack.

Giersch etwa, ein besonders unbeliebtes Unkraut in Gärten, schmeckt nach einer Mischung aus Karotte und Petersilie. Vogelmiere hingegen erinnert geschmacklich an Mais.

 

 

Welche Wildkräuter in die Suppe kommen, ist dem persönlichen Gusto überlassen.

Auch früher variierte die Zusammensetzung der Suppe -  von Region zu Region.

Doch sollten es 9 verschiede Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnessel, Gundelrebe, Spitzwegerich, Gänseblümchen, Scharbockskraut, Giersch, Vogelmiere oder Löwenzahn sein.

 

 

Zutaten für 2 Personen

3-5 Händevoll Wildkräuter (einzeln oder gemischt)

kleines Stück Butter oder etwas Öl

1 Zwiebel

2 Kartoffeln

750ml Wasser oder Gemüsebrühe

50ml Obers

Salz, Pfeffer

nach Belieben etwas geriebene Muskatnuss und Parmesan

 

Zubereitung

Die Zwiebel klein schneiden und in Butter oder Öl glasig dünsten.

Kartoffeln schälen, würfelig schneiden und kurz mitbraten.

Das Ganze mit Wasser oder Brühe aufgießen, salzen und etwa 10 Minuten kochen lassen bis die Kartoffeln weich sind.

Die Wildkräuter grob schneiden und einige Minuten mitkochen lassen.

Das Obers dazugießen und nach Belieben mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Danach das Ganze gut pürieren.

Mit Parmesan bestreuen und mit Blüten dekorieren.

 

 


Aus dem Winterschlaf erwacht um die bösen Wintergeiste zu vertreiben...

 

Seit Tagen ahne ich es schon, da blitzte was durch's Laub, und nun habe ich Gewissheit:

das Scharbockskraut ist aus seinem Winterschlaf erwacht.

Die Sammelsaison kann beginnen!

 

 

Das Scharbockskraut ist als eines der ersten Wildkräuter sehr zeitig im Frühjahr, ab Mitte Februar dort wo der Schnee schmilzt, zu finden.

Die feinen, glänzenden Blätter enthalten hohe Mengen Vitamin C und das tut dem Körper gerade nach dem Winter sehr gut. Denn es stärkt unsere Abwehrkräfte, beugt Erkältungen vor und hilft gegen die weit verbreitete Frühjahrsmüdigkeit.

 

Alt & Bewährt

Früher wurde das Scharbockskraut wegen seines hohen Vitamin-C Gehaltes erfolgreich gegen Skorbut, eine Vitamin C Mangelerkrankung, eingesetzt. Im Frühjahr zogen die Menschen los und sammelten das erste frische Grün des Jahres. Denn sie wussten instinktiv was ihnen gut tut.

Das Wort 'Scharbock' ist übrigens ein altes Wort für Skorbut. Auch als 'Scharbock' bezeichnet wurde früher der 'böse Wintergeist'. Er wurde verantwortlich gemacht für Symptome wie Müdigkeit, Blässe und Antriebslosigkeit im Frühjahr. Heute bekannt als Frühjahrsmüdigkeit.

 

Los geht's - Scharbockskraut sammeln

 

Vom Scharbockskraut verwendet man die Blätter. Diese können von Februar bis April, vor der Blüte, gesammelt werden.

Die Blattstängel sind weich und können daher einfach mit den Fingern 'abgezwickt' werden.

Nach dem Sammeln sollten die Blätter gut gewaschen und bald verzehrt werden. Im Kühlschrank, in ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sie etwa ein bis zwei Tage.

 

Die Blätter sind knackig und passen ausgezeichnet als Extra-Vitaminkick in einen Blattsalat oder in einen grünen Smoothie. Man kann sie aber auch ins Kräuterpesto und zu jedem beliebigen Gemüsegericht mischen.

 

Auf Nummer sicher gehen - so sieht das Scharbockskraut aus

Die Blätter sind glänzend, rundlich-herzförmig mit spezieller Aderung und lange gestielt. Die Blüten bestehen aus 8-12 gelben, glänzenden Blütenblättern. Das Scharbockskraut bildet Wurzel- und Brutknöllchen und mag feuchte, kühle und nährstoffreiche Böden. Es ist in Wald und Garten zu finden und wächst flach am Boden, meist "teppichartig".

 

Gut zu wissen

Das Scharbockskraut enthält neben Vitaminen, Saponinen und Mineralien auch Scharfstoffe (Protoanemonin). Mit zunehmenden Wachstum nimmt der Gehalt dieser Scharfstoffe zu, was schleimhautreizend wirken und Übelkeit und Erbrechen verursachen kann.

Ab Erscheinen der gelben Blüten sollten die Blätter daher nicht mehr verwendet werden.

Die Blüten dürfen ebenfalls nicht verwendet werden.

Allgemein sollte vom Scharbockskraut nicht zu viel gegessen werden, aber alle paar Tage eine kleine Handvoll tut dem Körper nur Gutes.

 

Und deshalb an alle die die Möglichkeit haben Scharbockskraut an unbelasteten Standorten (z.B. eigener Garten, im Wald) zu sammeln: Legt los!

 

 


Für mich soll's rote Rosen regnen

Der Valentinstag.

Für viele ein wichtiger Tag im Jahr, andere betrachten ihn als Einfall der Wirtschaft um die Geschäfte anzukurbeln.

 

Wie auch immer... sich selbst oder seinen Liebsten mit selbstgemachten Geschenken eine Freude zu machen hat immer Hochkonjunktur! Egal ob an diesem Tag oder sonstwann.

Wie Goethe schon sagte: "Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll."

 

Mit dem köstlichen, selbst gemachten Rosensirup geht das ganz einfach.

Er schmeckt einfach mit Wasser oder Sekt aufgespritzt herrlich und macht aus jedem Gin etwas ganz Besonderes.

Er kann zum Kochen verwendet werden, verfeinert Milch mit Honig und gibt Süßspeisen und sogar dem Frühstücksbrei das gewisse Extra!

Ganz nebenbei wirkt die Rose harmonisierend, ausgleichend, stimmungsaufhellend und last but not least aphrodisierend.

 

A rose is a rose is a rose is a rose . . .

Getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen bilden die Basis des Sirups. Rosenknospen könnt ihr z.B. von SONNENTOR kaufen. Im Sommer können natürlich auch frische, unbehandelte, gut duftende Blüten direkt aus dem Garten verwendet werden. 

Zutaten
1 gehäufte Handvoll getrocknete Rosenblüten oder Rosenknospen (je nach Geschmack auch etwas mehr)
1 Bio-Zitrone
500ml Wasser
500g Zucker

 

Zubereitung
Zitrone in Scheiben schneiden.
Wasser und Zucker zum Kochen bringen und 5 Minuten köcheln lassen.
Rosenblüten und Zitrone in ein verschließbares Glas geben und mit dem heißen Zuckerwasser aufgießen.
Das Ganze 1-2 Tage stehen lassen und danach durch ein/en Sieb/Filter abseihen.
Den Sirup aufkochen und noch heiß in Flaschen abfüllen.
Fertig ist der selbstgemachte Rosensirup.

 

Tipp

Mit diesem Basisrezept können auch andere köstliche Blüten- und Kräutersirupe wie Lavendel- Schafgarben- oder Pfefferminzsirup hergestellt werden!

 


An Tagen wie diesen...

 

Grau in grau. Kalt und trüb. Keine Sonne. So gestaltet sich das Wetter gefühlt seit Monaten.

Das kann bekanntlich auf die Stimmung drücken.

Wie ihr ganz schnell etwas Sommer, Sonne und Unbeschwertheit mit ätherischen Ölen in euer Leben bringen könnt möchte ich euch heute nicht vorenthalten.

 

Bereits Hippokrates, vor über 2000 Jahren, wusste um die wohltuenden Eigenschaften der ätherische Öle Bescheid und sagte:

'Um Gesundheit zu erlangen, braucht man jeden Tag ein aromatisches Bad und eine Duftmassage.'

 

Er hatte wohl Recht.

Das Tolle an ätherischen Ölen ist, dass es fast für jede Stimmung, egal ob Stress, schlechte Laune oder Traurigkeit, das passende Öl gibt.

Sie können uns dabei unterstützen die Welt etwas anders zu sehen.

Und je nach Ausgangsstimmung können verschiedenste ätherische Öle für ein Bad, zur Raumbeduftung oder eine Massage verwendet werden. Desweiteren kommen sie in naturkosmetischen Produkten oder in der Küche, für Wickel, Inhalationen usw. zum Einsatz.

Wichtig ist beim Kauf darauf zu achten 100% naturreine ätherische Öle zu kaufen, denn nur diese werden aus Pflanzen gewonnen.

Naturidente Öle und Parfumöle werden synthetisch im Labor hergestellt.

 

An Tagen wie diesen, an denen wir uns nach Sonne und Wärme sehnen, können uns ätherische Öle von Zitrone, Orange und Grapefruit helfen. Hauptsache etwas zitrusartiges.

Diese ätherischen Ölen sorgen für eine gute Stimmung und vertreiben den Winter-Blues.

Sie wirken stimmungsaufhellend, erheiternd, machen munter und können die Konzetration fördern.

Um nun diese Wirkungen zu erzielen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Drei ganz einfache und schnell nachzumachende möchte ich euch vorstellen.

 

 

In drei Schritten zu Sommer und Sonne im Gemüt...nach Hippokrates ;)

1. Am einfachsten ist die Anwendung ätherischer Öle in Duftlampen.

Dazu werden maximal 10 Tropfen des Öles in etwas Wasser verdünnt. Die Zitrus-Aromen verteilen sich schnell im Raum und gelangen über die Atemluft in den Körper.

 

2. Eine weitere Möglichkeit ist das Bad mit ätherischen Ölen. Da diese aber nicht wasserlöslich sind müssen sie zuerst mit einem Emulgator vermischt werden. Als Emulgator eignen sich Pflanzenöle wie Oliven- oder Mandelöl (dient auch gleichzeitig als Hautpflege!) aber auch Milch, Obers, Salz oder Heilerde können verwendet werden.

So geht's:

In 2EL Emulgator werden dann maximal 10 Tropfen des ätherischen Öls verdünnt und ins Badewannenwasser gemischt. Durch das Bad gelangen die Öle über Haut und Atemluft in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung. Aber ACHTUNG: ätherische Zitrusöle können bei manchen Personen bzw. empfindlicher Haut in Verbindung mit warmen Wasser zu Hautreizungen führen. Dann sollte auf diese Anwendung besser verzichtet werden.

 

3. Die dritte Anwendungsmöglichkeit ist die Duftmassage mit ätherischen Ölen. Als Basisöle können Pflanzenöle wie Oliven-, Mandel- und Jojobaöl verwendet werden. Auf 100ml Basisöl kommen etwa 15-20 Tropfen des ätherischen Öls. Allerdings braucht man zur Massage einen Partner :).

 

Alle drei Varianten sind schnell und einfach in den Alltag zu integrieren und danach ist es fast unmöglich noch schlechte Stimmung zu haben.

Also viel Spaß damit!

 

 


DIY Naturkosmetik - Zahnpasta selbst gemacht

 

Für selbstgemachte Zahnpasta gibt es mittlerweile Rezepte in Hülle und Fülle.

Ich möchte euch ein ganz einfaches, schnell nach gemachtes und zu 100% natürliches Rezept vorstellen.

 

Hat man alle Zutaten mal zuhause ist die Zahnpasta im Handumdrehen hergestellt. Und mit gekauften Produkten mithalten kann die selbstgemachte Zahnpasta sowieso allemal. Mehr noch! Da auf chemisch-synthetische Inhaltsstoffe und Mikroplastik vollkommen verzichtet wird, tut man nicht nur sich selbst sondern auch der Umwelt sehr viel Gutes!

Also worauf noch warten!? Zahnbürste in die Hand, auf die Plätze, fertig los!!! 

 

 

Die Zutaten

 

Die selbstgemachte Kokos-Minze Zahnpasta besteht aus:

* 2 TL kaltgepressten Bio Kokosöl

* 2 TL Bio Birkenzucker (Xylit)

* 1 TL Backpulver (Natriumbikarbonat)

* 10 Tropfen ätherischen Ölen wie Pfefferminze und Teebaum

 

 

Das Kokosöl fördert ganz allgemein die Zahn- und Mundgesundheit. Es hat antibakterielle und antiseptische Eigenschaften und wirkt daher karieshemmend.

 

Der Birkenzucker wird aus der Rinde von Birke und Buche hergestellt und trägt, ganz im Gegenteil zum herkömmlichen Zucker, zur Mineralisierung der Zähne bei. Zusätzlich dient Birkenzucker als natürliches  Scheuermittel.


Das Backpulver ist als preiswertes und hochwirksames Hausmittel fast in Vergessenheit geraten.

Es kann im Haushalt und in der Kosmetik vielseitig eingesetzt werden und ist dabei umweltschonend und ungiftig. Auch beim Zähneputzen hat es sich bewährt. Es wirkt desodorierend und hellt bei regelmäßiger Anwendung die Zähne auf.

 

Teebaumöl ist entzündungshemmend, wundheilend und leicht schmerzstillend. Es wirkt Karies vorbeugend, hemmt Zahnsteinbildung und hilft bei Zahnfleischentzündungen.

Das Pfefferminzöl erfrischt den Atem, wirkt kühlend und ebenfalls desinfizierend.

Es können aber auch andere ätherische Öle verwendet werden. Der Fantasie sind dabei keine grenzen gesetzt.

 

ACHTUNG

Pfefferminzöl wirkt gefäßverengend und sollte daher auf keinen Fall bei Säuglingen und Kleinkindern angewendet werden. Vorsicht ist auch geboten in der Schwangerschaft, bei Asthma, Epilepsie und Bluthochdruck! Wird ätherisches Pfefferminzöl verwendet ist die Zahnpasta NICHT GEEIGNET für Kleinkinder und Schwangere!

Die ätherischen Öle können in diesem Fall weggelassen, bzw. kann nur Teebaumöl aber in einer niedrigeren Dosierung verwendet werden.

 

Die Herstellung

  1. Kokosöl in einen Glastiegel füllen und das Glas zwischen den Händen erwärmen, bis das Kokosöl ein cremeartige Konsistenz bekommt. Je nach Umgebungstemperatur geht das mal schneller mal langsamer. Kokosöl beginnt ja ab 25°C zu schmelzen. Reicht die Wärme der Hände nicht aus, kann ein warmes Wasserbad helfen.
  2.  Birkenzucker, Natron und ätherische Öle unterrühren. Fertig!

 

Tipps

Die selbstgemachte Zahnpasta ist ca. 3 Monate haltbar.

Um nicht zu viele Keime in die Zahnpasta zu bringen, sollte zur Entnahme ein Löffel verwendet werden.
Wer noch nie natürliche Zahnpasta versucht hat, wird sich erst ein bisschen dran gewöhnen müssen. Die Zahnpasta schäumt nicht und fühlt sich im Mund anders an als gekaufte Produkte.

 


Hot hot hot! Diese salbe heizt ein!

Nicht nur im Lebkuchen sind Ingwer, Zimt und Co. unschlagbar!
Die Ingwer-Salbe mit Apfel wärmt eisige Hände und Füße wieder auf, ist schnell gemacht und duftet herrlich weihnachtlich! Ein wunderbares Geschenk für ewig Frierende

 

 

Ingwer, Nelke und Zimt hinterlassen, dank ihrer durchblutungsfördernden Wirkung, ein angenehmes Wärmegefühl auf der Haut. Die Kombination mit Apfel sorgt obendrein noch für einen wunderbaren Duft.

Zur Herstellung braucht's lediglich eine Handvoll natürlicher Zutaten, die in (fast) jeder Küche zu finden sind (bis auf das Bienenwachs, aber das gibt’s beim Imker des Vertrauens, in Apotheken oder Reformhäusern).

 

Die Zutaten

100ml Öl (z.B. kaltgepresstes Bio Oliven-, Jojoba- oder Mandelöl)

8g Bienenwachs

½ Apfel

1 EL geriebener Ingwer

½ Zimtstange (oder 1 TL Zimt gemahlen)

1 TL Nelken

 

Die Zubereitung

Apfel und Ingwer raspeln. Zimtstange zwischen den Fingern zerbrechen.

Anschließend alles gemeinsam mit den Nelken in ein hitzefestes Gefäß (Marmeladeglas, Becherglas, … ) geben, mit dem Öl vermischen und im heißen Wasserbad (nicht kochen) für ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Das Öl danach durch ein/en Tuch/Kaffee-Teefilter filtern.

Bienenwachs in ein hitzefestes Gefäß geben und im Wasserbad schmelzen lassen.

Öl dazu leeren und alles gut durchrühren.

Aus dem Wasserbad nehmen und in Tiegel bzw. kleine Gläser umfüllen.

Auskühlen lassen und erst verschließen wenn der Balsam fest geworden ist. Fertig!

 

Tipp

Der Fantasie sind bei der Wahl der Gewürze keine Grenzen gesetzt und des darf experimentiert werden! Mit Vanille zum Beispiel zaubert man zusätzlich einen tollen Duft in die Salbe. Dazu kann 1 TL Vanille-Pulver (gibt es in Bioqualität zu kaufen) oder das Mark einer halben Vanille-Schote in das Öl dazu gegeben werden. Wer's richtig scharf und heiß mag kann auch etwas Chili (frisch oder als Pulver) verarbeiten, das unterstützt die wärmende Wirkung der Salbe enorm.

Aber Achtung: Bei der Dosierung gut aufpassen und nicht zu viel nehmen! Die Salbe sollte dann außerdem auf keinen Fall in der Nähe der Augen oder Schleimhäute aufgetragen werden.

 

Wer möchte kann auch ätherische Öle wie Nelke oder Orange verwenden. Diese regen zusätzlich die Hautdurchblutung an (und duften himmlisch).

Man tropft sie ganz zum Schluss, kurz vorm Abfüllen in die Tiegel, dazu. Am besten lässt man die Mischung vorher etwas abkühlen. Insgesamt reichen etw 10 Tropfen (z.B. 5 Tropfen ätherisches Nelkenöl und 5 Tropfen ätherisches Orangenöl).

 

Die Anwendung

Die Salbe massiert man bei Bedarf gut in die Hände und Füße ein.

Toller Nebeneffekt: Durch das Öl wirkt sie sehr feuchtigkeitsspendend und pflegt trockene und rissige Haut. Die Salbe hält ca. 2 Monate (meist auch länger). Da es sich aber um ein Naturprodukt ohne Konservierungsstoffe handelt, kann die Haltbarkeit variieren. Riecht die Salbe ranzig, sollte sie nicht mehr verwendet werden.

 


Wildkräutersalz

Das Wildkräutersalz ist eine herrlich einfache und sehr schmackhafte Möglichkeit Wildkräuter in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Es verfeinert nach Belieben jedes Gericht.

 

Zusätzlich ist das Wildkräutersalz ein sinn- und liebevolles, schnell gezaubertes 'Last-Minute' Geschenk!

 

Der Fantasie sind bei der Herstellung und der Wahl der Kräuter keine Grenzen gesetzt.

 

Es können nach Lust und Laune fast alle Garten-, Küchen- und natürlich Wildkräuter verwendet werden.

 

Ich verwende vor allem gerne Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe, Beifuß, Gänseblümchen etc. die ich bereits im Frühling und Sommer selber gesammelt und getrocknet habe.

 

Denn gerade diese als 'Unkraut' bekannten Pflanzen besitzen oft ein Vielfaches an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und entfalten ganz spezifische Wirkungen.

Sie können stoffwechsel- und verdauungsanregend, schleimlösend, immunsystemstärkend, antioxidativ und entblähend wirken.

 

 

Ich achte darauf eine Kombination aus den diversen Wirkungen zu erhalten und mische gerne die verschiedensten Wildkräuter.

 

Bei fetthaltigen Speisen, Hülsenfrüchten oder auch bei viel rohem Gemüse ist es wichtig die Verdauung zu unterstützen. Deshalb kommen immer verdauungsfördernde Wildkräuter wie Beifuß und Schafgarbe in mein Wildkräutersalz.

 

Brennnessel und Gänseblümchen besitzen sehr viel Vitamin C und stärken so das Immunsystem.

Die Brennnessel ist außerdem bekannt durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Besonders als Tee wirkt sie wassertreibend und entschlackend.

 

Geschmacklich runde ich das Wildkräutersalz gerne mit bekannten Küchenkräutern wie Petersilie, Thymian und Liebstöckel ab. Auch Knoblauchgranulat passt hervorragend in das Wildkräutersalz.

 

Wer mit Wildkräutern noch nicht so vertraut ist und keinen Vorrat hat muss nicht verzagen denn es gibt mittlerweile viele Wildkräuter in Biosupermärkten und Apotheken zu kaufen.

 

 

Zutaten

50g feines Salz (Meersalz, Himalayasalz, Ursalz,...)

5 EL (Wild-)Kräuter

 

z.B.:

1 EL Brennnessel Blätter

1 EL Gänseblümchen Blüten

1 EL Beifuß Blüten und Blätter

1 EL Petersilie

1 EL Thymian

 

Zubereitung

Zu Beginn werden die (Wild-) Kräuter zerkleinert.

Große Pflanzenteile zerreibt man zuerst am besten etwas zwischen den Fingern:

 

 

Danach werden die (Wild-) Kräuter so lange im Mörser gestampft bis ein feines Pulver entsteht:

 

 

Das entstandene Pflanzenpulver wird nun durch ein feines Sieb (um größere Pflanzenteile aufzufangen) dem Salz beigemengt:

 

 

Sollten noch viele große Pflanzenteile im Sieb zurück bleiben kann der Vorgang so oft wie nötig wiederholt werden.

Danach wird alles gut vermischt und in ein verschließbares Glas umgefüllt.

Das Wildkräutersalz ist etwa 12 Monate haltbar.