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Blatt&Dorn wird (fast) CO2 neutral!

Jun 5, 2020

Valerie Jarolim BSc., Kräuterpädagogin

Wenn wir an ein umweltbewusstes Leben denken, denken wir meist zuerst daran, aufs Fliegen zu verzichten, lieber das Fahrrad zu nehmen statt das Auto und beim Einkaufen eine Stofftasche mitzunehmen, anstatt zur Einweg-Plastiktüte zu greifen. Das sind auch alles wichtige Aspekte, nur leider lassen wir dabei einen ganz großen Klimakiller außer Acht:

das Internet.

Der Energieverbrauch allein in den Servern der Google-Datenzentren ist so hoch, dass man damit mittelgroße Städte versorgen könnte. Im Jahr 2015 wurden in den weltweiten Rechenzentren etwa 416 Terawatt Strom verbraucht – das entspricht etwa dem gesamten Flugverkehr im Jahr 2018!

Keine Frage, auch ich muss mich hier selbst an der eigenen Nase nehmen, immerhin teile ich sehr viel auf Instagram, verschicke Newsletter und betreibe meine Online-Kurse. Somit bin ich für einige CO2-Emissionen mitverantwortlich.

Deshalb habe ich mich nun entschieden, den CO2-Verbrauch meiner Website zu kompensieren.

Und habe mir das persönliche Ziel gesetzt, meinen Internetauftritt, soweit es geht,CO2-neutral zu gestalten. 

 

Bäume pflanzen fürs Klima & für mehr CO2-Neutralität!

Ich habe mir also überlegt, wie ich den Energieverbrauch durch meinen Internetauftritt reduzieren könnte. 

Was es dafür braucht, findet sich in der Natur wieder. Nämlich Bäume und Wälder! 

Wälder senken die CO2-Bilanz, was unser Klima positiv beeinflusst. Das tun sie durch die Photosynthese: Durch diesen Prozess nimmt ein Baum CO2 auf und speichert Kohlenstoff in Form von Zucker und anderen chemischen Verbindungen in seinen Bestandteilen. Somit sind Bäume eine natürliche Klimalösung.

Wie viel CO2 ein Baum speichert, hängt dabei natürlich von der Art des Baums ab, also wie schnell er wächst, wie groß das Holzvolumen ist oder wie viele Blätter er hat. Interessant ist dabei, dass auch die Wurzeln CO2 speichern. Bäume sind also eine ideale Lösung, um den CO2-Verbrauch, der durch meinen Internetauftritt entsteht, zu kompensieren. 

Was bedeutet: Meine (fast) CO2-Neutralität war ein ziemlicher Rechenaufwand! 😉

 

Blatt&Dorn und LIMA übernehmen Baumpatenschaften beim Jane Goodall Institut! 

Aber bevor wir mit dem Rechnen starten: Wer ist LIMA? 🤔
LIMA ist Lisa-Marie – meine Online-Marketing-Rettung und Online-Kurs-Partnerin in crime. Wir haben uns 2017 kennengelernt, als wir gemeinsam für Klosterfrau Healthcare auf Blogger-Kräuterreise gingen. Heute unterstütztLisa-Marie Blogger & Influencer beim Aufbau und Vermarkten ihrer Online-Kurse. Und hilft auch mir dabei, dass meine Kräutercommunity online wächst! Deswegen war es auch Lisa-Marie ein Anliegen, etwas für die Umwelt zu tun …

Zu meiner Rechnung: 

Laut meiner Recherche verbraucht eine Website mit 15.000 BesucherInnen im Monat 3,6 Kilogramm CO2 und 10 Kilowattstunden Strom pro Jahr (Quelle: https://oeko.eu/co2-neutrale-webseite/). Auf blattunddorn.at greifen monatlich etwa um die 35.000 Menschen zu, was einem CO2-Verbrauch von etwas über 7 Kilogramm CO2 pro Jahr entspricht.

Eine ausgewachsene Buche ist in der Lage, 12,5 Kilogramm CO2 im Jahr zu kompensieren (Quelle: https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viele-baeume-braucht-es-um-eine-tonne-co2-zu-binden-10658/). Unsere Rechnung ist beispielhaft anhand der Buche durchgeführt, da ich nur hierzu verlässliche Daten gefunden habe, weshalb sie nur als Orientierung dient.

Somit bräuchte es 2 ausgewachsene Buchen, um den Betrieb meines Blogs zu kompensieren.

Aber dann kommt da ja noch Instagram dazu. Und meine Online-Kurse (online.blattunddorn.at) und eine Menge E-Mails und Newsletter. Leider gibt es hier keine verlässlichenDaten im Netz,um meine Rechnung fortzusetzen. Deswegen braucht es bestimmt weit mehr als nur 2 Bäume, um meinen Internetauftritt ansatzweise CO2-neutral zu gestalten. 

So viel Platz gibt mein Garten leider nicht her. 😅

Deswegen habe ich mit meiner Online-Kurs-Partnerin (LIMA) beschlossen, gleich 10 Baumpatenschaften zu übernehmen.

Und zwar beim Jane Goodall Institut*! 

Ich folge der Umweltorganisation schon seit langem und bin ein großer Fan der Institution. Die Möglichkeit, als Baumpate nachhaltig etwas gegen den Klimawandel unternehmen zu können – und den eigenen CO2-Bedarf zu kompensieren –, ist eine so tolle Idee, die mehr Gehör bekommen sollte. Solltest also auch du deinen Internetverbrauch und -konsum neutralisieren wollen, findest du hier (klicken) alle Informationen zu den Baumpatenschaften von Jane Goodall. 

* Unbezahlte Werbung, Empfehlung aus tiefstem Herzen

Bist du dabei?

Mit einer Baumpatenschaft für 10 Bäume ist es natürlich nicht getan. Das ist erst der Anfang. Natürlich werden ich und LIMA weiterhin Baumpatenschaften abschließen und alles dafür tun, um die 100%ige CO2-Neutralität zu erreichen (auch wenn ich hier keinen 100% richtigen Rechenweg ausforschen konnte). 

Und trotzdem ist es ein Anfang. Ich finde, dass Baumpatenschaften eine tolle, einfache und auch kostengünstige Möglichkeit sind, einen Beitrag zum eigenen CO2-Verbrauch zu leisten. 

Also, magst du vielleicht auch einen Beitrag für den Ausgleich der täglichen Netflix-Session leisten? Oder einfach etwas Gutes für die Umwelt? Dann kann ich dir das Jane Goodall Institut von Herzen weiterempfehlen. 

Hast du weitere Ideen, um den Internetauftritt CO2-neutral zu halten? Oder kennst du weitere Rechenwege? Dann freue ich mich sehr über deinen Kommentar!

Photo by David Vig on Unsplash

Disclaimer: Rezepte, Anwendungsvorschläge, Inhalte und Angaben wurden nach dem aktuellen Wissensstand der Autorin sorgfältig 
recherchiert und verfasst, erfolgen aber ohne Gewähr. Sie stellen keinesfalls Anspruch auf Vollständigkeit und/oder
Richtigkeit im schulmedizinischen Verständnis.  Es muss betont werden, dass jeder Mensch unterschiedlich auf die Rezepte
reagieren kann. Auch natürliche Zutaten, Stoffe und Rohstoffe wie Pflanzenöle, ätherische Öle, Bienenwachs etc. können Allergien,
Unverträglichkeiten und andere Nebenwirkungen auslösen. Bei Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung unumgänglich. Die Autorin
haftet nicht für eventuelle Nachteile oder Schäden, die aus den gegebenen Anregungen resultieren.