Wildkräutersalz

Das Wildkräutersalz ist eine herrlich einfache und sehr schmackhafte Möglichkeit Wildkräuter in die tägliche Ernährung zu integrieren.

Es verfeinert nach Belieben jedes Gericht.

 

Zusätzlich ist das Wildkräutersalz ein sinn- und liebevolles, schnell gezaubertes 'Last-Minute' Geschenk!

 

Der Fantasie sind bei der Herstellung und der Wahl der Kräuter keine Grenzen gesetzt.

 

Es können nach Lust und Laune fast alle Garten-, Küchen- und natürlich Wildkräuter verwendet werden.

 

Ich verwende vor allem gerne Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel, Schafgarbe, Beifuß, Gänseblümchen etc. die ich bereits im Frühling und Sommer selber gesammelt und getrocknet habe.

 

Denn gerade diese als 'Unkraut' bekannten Pflanzen besitzen oft ein Vielfaches an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und entfalten ganz spezifische Wirkungen.

Sie können stoffwechsel- und verdauungsanregend, schleimlösend, immunsystemstärkend, antioxidativ und entblähend wirken.

 

 

Ich achte darauf eine Kombination aus den diversen Wirkungen zu erhalten und mische gerne die verschiedensten Wildkräuter.

 

Bei fetthaltigen Speisen, Hülsenfrüchten oder auch bei viel rohem Gemüse ist es wichtig die Verdauung zu unterstützen. Deshalb kommen immer verdauungsfördernde Wildkräuter wie Beifuß und Schafgarbe in mein Wildkräutersalz.

 

Brennnessel und Gänseblümchen besitzen sehr viel Vitamin C und stärken so das Immunsystem.

Die Brennnessel ist außerdem bekannt durch ihre entgiftenden Eigenschaften. Besonders als Tee wirkt sie wassertreibend und entschlackend.

 

Geschmacklich runde ich das Wildkräutersalz gerne mit bekannten Küchenkräutern wie Petersilie, Thymian und Liebstöckel ab. Auch Knoblauchgranulat passt hervorragend in das Wildkräutersalz.

 

Wer mit Wildkräutern noch nicht so vertraut ist und keinen Vorrat hat muss nicht verzagen denn es gibt mittlerweile viele Wildkräuter in Biosupermärkten und Apotheken zu kaufen.

 

 

Zutaten

50g feines Salz (Meersalz, Himalayasalz, Ursalz,...)

5 EL (Wild-)Kräuter

 

z.B.:

1 EL Brennnessel Blätter

1 EL Gänseblümchen Blüten

1 EL Beifuß Blüten und Blätter

1 EL Petersilie

1 EL Thymian

 

Zubereitung

Zu Beginn werden die (Wild-) Kräuter zerkleinert.

Große Pflanzenteile zerreibt man zuerst am besten etwas zwischen den Fingern:

 

 

Danach werden die (Wild-) Kräuter so lange im Mörser gestampft bis ein feines Pulver entsteht:

 

 

Das entstandene Pflanzenpulver wird nun durch ein feines Sieb (um größere Pflanzenteile aufzufangen) dem Salz beigemengt:

 

 

Sollten noch viele große Pflanzenteile im Sieb zurück bleiben kann der Vorgang so oft wie nötig wiederholt werden.

Danach wird alles gut vermischt und in ein verschließbares Glas umgefüllt.

Das Wildkräutersalz ist etwa 12 Monate haltbar.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Philip Hertle (Dienstag, 14 März 2017 17:00)

    Ein sehr Gutes Rezept hab es auspobiert und es schmeckt gut