Erste kulinarische Genüsse - das Frühlings Wildkräuterpesto

Herrlich, wie viele Wildkräuter bereits zu finden sind!

Bei meinem letzten Spaziergang konnte ich schon Blätter von Bärlauch, Löwenzahn, Giersch, Spitzwegerich, Vogelmiere, Taubnessel und Knoblauchrauke sammeln.

 

Wildkräuter enthalten oft ein Mehrfaches an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien als Kulturgemüse aus dem Supermarkt. Um diese vielfältigen und äußerst gesunden Inhaltsstoffe der Wildkräuter zu erhalten sollten sie möglichst schonend verarbeitet und am besten roh verzehrt werden.

 

Leider hat man meist nicht jeden Tag die Möglichkeit frische Wildkräuter zu sammeln und im Kühlschrank sind die gesammelten Kräuter meist nicht länger als einen Tag haltbar.

Eine einfache und sehr leckere Methode frische Wildkräuter zu konservieren, ist das Wildkräuterpesto.

 

 

Die Wildkräuter können einzeln verwendet aber auch nach Lust, Laune und Geschmack gemischt werden. Sehr gut geeignet sind natürlich aromatische Wildkräuter wie Bärlauch, Giersch, Knoblauchrauke und Brunnenkresse. Aber auch Vogelmiere und Taubnessel geben dem Pesto einen tollen Geschmack und Würze.

 

 

Zutaten

50g Wildkräuter einzeln oder gemischt
50ml Olivenöl
(1-2 Knoblauchzehen)
Salz, Pfeffer
20g Walnüsse/Sonnenblumen- oder Pinienkerne
30g Parmesan

 

Zubereitung

Wildkräuter (und nach Belieben Knoblauch) sehr klein schneiden oder mit einem Pürierstab mixen.

Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen.

In saubere Gläser einfüllen und mit Olivenöl aufgießen so dass alles gut bedeckt ist.

So ist das Pesto im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.
Für eine längere Haltbarkeit Parmesan und Walnüsse/Sonnenblumenkerne erst kurz vor dem Verzehr unter das Pesto mischen. Beides kann aber auch weg gelassen werden.

 

Das Wildkräuterpesto passt hervorragend zu Nudeln, Gnocchi, Gemüsegerichten und in Aufstriche. Als Vegetarierin kann ich es nicht beurteilen aber ich vermute dass das Wildkräuterpesto auch ausgezeichnet zu gebratenem Fleisch passt :)

Also gutes Sammeln und Mahlzeit!