Erkältungen vorbeugen und behandeln mit der BlütenTee-Schwitzkur

Heute möchte ich euch ein alt bewährtes Hausmittel vorstellen das in der Erkältungszeit wahre Wunder vollbringen kann: die Schwitzkur.

 

Bei der Schwitzkur wird mit einem Blütentee aus Holunder und Linde und einem Blütenbad, das gleichzeitig genommen wird, die körpereigene Schweißproduktion angeregt.

Die schweißtreibende Wirkung verdankt der Blütentee der hohen Menge an Flavonoiden und ätherischen Ölen in beiden Pflanzen.

 

So wirkt die Schwitzkur:

Durch die gesteigerte Schweißproduktion wird die Stoffwechselaktivität erhöht und der Körper kann vermehrt entgiften. Diese Wirkung wird durch das warme Wasser des Bades verstärkt.

Die Schwitzkur dient damit einerseits der Stärkung der Abwehrkräfte und somit der Vorbeugung von Erkältungen. Andererseits kann durch die Behandlung zu Beginn einer Erkältung der Verlauf auch noch deutlich abgeschwächt werden. 

 

Linde                                                                           Holunder

 

Und so wird's gemacht:

Es sollte ein halber Liter Blütentee, möglichst warm und während des Bades, getrunken werden.

Dafür werden 4-5TL Holunder- und/oder Lindenblüten mit kochendem Wasser aufgegossen.

Nach einer Ziehzeit von 10 Minuten kann abgeseiht werden.

 

Anstatt eines Vollbades kann auch ein Fußbad genommen werden: 

Für das Blütenfuß- oder Vollbad werden 1-2 Händevoll Blüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergossen. Nach einer Ziehzeit von 10 Minuten wird der etwas stärkere Tee durch ein Sieb in das Fußbad- oder Badewannenwasser gegossen.

Die optimale Wasser-Temperatur liegt bei 35-38°C und die Badedauer sollte etwa 10-15 Minuten betragen. Nach dem Bad warm anziehen und zugedeckt ruhen.

Der beste Zeitpunkt für eine Schwitzkur ist vor dem zu Bett gehen.

 

Holunder- und Lindenblüten können einzeln verwendet oder zu gleichen Teilen gemischt werden.

Den losen Tee bekommt man in Apotheken, Bioläden und Drogerien. Es können aber auch Teebeutel verwendet werden.

 

Achtung: Vollbäder nur bei stabilen Kreislauf und nicht bei Fieber anwenden.

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